Dienstag, 31. Juli 2007
TantenTag
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Samstag, 28. Juli 2007
Höhenglück am Feierabend
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Freitag, 27. Juli 2007
ProblemSucher
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Donnerstag, 26. Juli 2007
Spitzen-Planung
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Mittwoch, 25. Juli 2007
UmTopfen
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Dienstag, 24. Juli 2007
Sterntaufe
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Montag, 23. Juli 2007
HochSchummeln
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Sonntag, 22. Juli 2007
HallenKraxeln
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Samstag, 21. Juli 2007
Kili-Blogg
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Tanzania 00255
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Freitag, 20. Juli 2007
Nackte Tatsachen
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Donnerstag, 19. Juli 2007
Lochklettern am Riesturm
Gegen 21.30 machte ich mich dann in der Dämmerung wieder auf den Heimweg, und fiel KO in mein Bettchen :-) War ein sehr schöner Kletterabend mit reichlich Kraftpotenzial.
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Mittwoch, 18. Juli 2007
SchlafTurm
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Dienstag, 17. Juli 2007
Roaming
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, besonderst sinnvoll wenn man sich aus den Land in welches man reist eine holt (auch über Internet möglich) und dann im Land selbst quasi immer wieder aufladen kann (ähnlich prepayed Karten hier). Man bekommt eine Landeseigene Nummer zugewiesen, die automatisch nach 4 Wochen ohne Benutzung gelöscht wird und wieder frei für den nächsten Urlauber wird. Ich habe lange gesurft und mich dann für einen Anbieter entschieden Tansania Sim Card ich muss mir nur noch vor Ort dann die sogenannte "Airtime" besorgen die es aber wohl in Tabakläden, Tankeshops oder vielen anderen Shops in den Orten gibt. Mal sehn ob es dann auch so funktioniert :-)
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Montag, 16. Juli 2007
GPS Test und Überführung
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Sonntag, 15. Juli 2007
Taufe
und ein kleiner Schutzengel wird Dich in Zukunft begleiten.
Ein Geschenk des Himmels,
den richtigen Weg soll er die zeigen.
Deine Patin Coffee
...Jetzt gehts in die Kirche...
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Samstag, 14. Juli 2007
Kreuz-Geschichten
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Freitag, 13. Juli 2007
Live Earth
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Mittwoch, 11. Juli 2007
National Geographic
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50 DAYS
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Dienstag, 10. Juli 2007
GPS Spielkinder
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Montag, 9. Juli 2007
HeimSpiel
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Sonntag, 8. Juli 2007
Samstag, 7. Juli 2007
Freitag, 6. Juli 2007
Mr. Ischias
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Donnerstag, 5. Juli 2007
Verhüterli
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Mittwoch, 4. Juli 2007
FrühSchicht
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Dienstag, 3. Juli 2007
Stubai - Kleines Paradies

Wir haben noch keinen festen Tagesplan, wir wissen nur das wir heute sicher keine 9 Stunden unterwegs sein wollen. Sondern eher gewappnet mit Espressomacchina und Kocher den Tag genießen wollen. Auch das Wetter scheint bei dem Gedanken mitzuspielen. Es ist knapp 5 Grad wärmer als am Vortag und schon jetzt kann man erkennen das der Tag wohl viel Blauen Himmel bereit hält.
Der Wiener erzählt beim Frühstück also irgend etwas von einem „kleinen Paradies“, ein Hochmoor welches auf dem Weg Richtung Bremer Hütte liegt. Blacksurf und ich lassen uns nicht lange bitten und hängen uns an diese Tour dran.
So geht es also gegen 08:00 hinter der Hütte hinauf bis zur Weggabelung, diesmal halten wir uns links. Es geht zuerst mäßig bergauf, vorbei an den vielen kleinen Wasserfällen. Dann stehen wir oben an der Kannte wo es nun wieder ein Stück hinunter in die Schlucht geht. Ein kleiner Steig folgt dem nächsten, immer gesichert mit Drahtseilen verlieren wir Höhenmeter um Höhenmeter.

Unten in der Schlucht ist der Wasserfall etwas breiter und wir benutzen die kleine Holzbrücke um trockenen Fußes auf die andere Seite zu kommen. Hier müssen wir dann auch wieder aufsteigen, jeder Höhenmeter wird wieder erkämpft. Ein paar ausgesetzte Stellen überwunden bis wir gegenüberliegend auf etwa gleicher Höhe unsere erste Espressopause machen. Vom „Paradies“ noch weit und breit nichts in Sicht. Wir schicken den Wiener vor um zu sehen wie weit es evtl. noch ist, während wir uns um den Kaffee kümmern.

Wir trinken gerade die 3 Kanne Kaffee, es sind ca 30 Minuten vergangen als der Wiener mit weit aufgerissenen Augen und einem dicken grinsen auf uns zu kommt. Etwa eine viertel Stunde entfernt soll das kleine Paradies liegen. Wir entschliessen uns dann doch den Weg zu gehen um uns das Hochmoor anzusehen. Und es hat sich gelohnt. Es geht noch einige kleine Steige hinauf bis man an eine art Kannte kommt, und dann eröffnet sich einen ein landschaftliches Spektakel wie es nur noch selten vorhanden ist. Auf über 2400 Meter liegt das Hochmoor in einem kleinen Bergkessel, umzäunt von Schorfen Fels auf dem wir einige Steinböcke tanzen sehen. Direkt auf dem Weg vor mir läuft ein Murmeltier in seine Behausung.

Wir legen kurz unsere Jacken ab und genießen still jeder für sich diese Umgebung. 30 Minuten später machen wir uns wieder auf den Rückweg – Nürnberger Hütte. Es ist früher Nachmittag und kurz vor der Hütte machen wir erneut eine kleine Kaffeekoch Pause. Windgeschützt sitzen wir am Fels in der Wiese und schauen in einen fast wolkenlosen Himmel.
Der Wiener muss leider weiter und verabschiedet sich hier von uns. Blacksurf und ich bleiben noch ein wenig sitzen und genießen die Ruhe mitten am Berg in der Sonne. Irgendwann packen auch wir unsere Rucksäcke und steigen die letzten Meter zur Hütte ab. Dort bestellen wir uns erst einmal einen frischen Apfelstrudel um noch ein paar Minuten auf der Hüttenterrasse zu verbringen.
Gegen 16:00 juckt es jedoch erneut in den Beinen und wir machen uns noch einmal auf eine kleine Erkundungstour auf. Richtung Meierspitz, bewaffnet mit dem Foto schauen wir über die bewachsenen Felsen. Die tausenden rosa farbenen Blühten sehen wie ein Teppich aus. Doch dann kommen hinter uns die dunklen Wolken über den Gipfel und schnell beginnen wir wieder den abstieg Richtung Hütte. Als das Gewitter dann mit Blitz und Donner aufwartet sind wir bereits im trockenen und genießen noch eine heisse Schokolade.
Am Abend kommen noch ein paar Bekannte vom DAV in die Hütte, denen wir dann unsere Erlebnisse schildern können. Es wird etwas später als die Abende vorher, gegen 22.30 fallen wir dann in unsere Betten....

Den visuellen Rest gibt es dann hier:
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| Hochtour Stubai - Wilder Freiger 3419m |
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Montag, 2. Juli 2007
Hochtour - Wilder Freiger 3419

Wir sitzen gerade beim letzten Schluck Tee, als die Tür auf ging und Hannes hereinkam. Seine Hose war bereits bis zu den Knien nass, und auch sonst machte er nicht gleich den Eindruck eines klassischen Bergführers. Wir stellten uns kurz vor und tranken noch etwas miteinander. Dann ging es los, Rucksäcke gepackt, Steigeisen drin und den Pickel ebenfalls befestigt. Das Thermometer zeigte 0 Grad, gefühlt war es irgendwie wärmer, lag wohl auch an der Aufregung.
Direkt hinter dem Haus ging der Weg hoch, das Schild zeigte leicht nach rechts, die Fels Strukturen wurden nochmals gröber. Die hälfte meines Frühstückes habe ich eingepackt und als Wegzehrung mitgenommen, dazu noch 2 Liter Teewasser. Der Nebel der noch immer um uns herum lag, zog sichtbar von unten nach oben. Manchmal konnte man schon einen kleinen fleck blauen Himmel erkennen. Inzwischen konnten wir die Hütte schon nicht mehr sehen, wir haben schon deutlich an Höhe gewonnen. Im gleichmäßigen Schritt stiegen wir weiter auf, bis wir zu einem Pausenpunkt kamen.
Schon beim Aufstieg fragte mich der Bergführer immer wieder was ich denn alles mitschleppe, hier beim Vesper leerte er dann gnadenlos meinen Rucksack aus, Blacksurf und ich erleichterten unsere Rucksäcke deutlich. Steigeisen, Pickel, Biwaksack, Klamotten und noch dies und das blieben zurück. Wir versteckten die Sachen in einem Wasserdichten Sack in den Steinen. Hoffentlich finden wir die Stelle wieder, scherzte der Bergführer.


Erleichtert ging es weiter, vorbei an kleinen Gletscherseen und den ersten Schneefeldern. Die Steine wurden noch größer und das Gelände erforderte absolute Trittsicherheit. Teilweise musste man sich schon im leichten Klettern üben. Die Schneefelder wurden größer und wir mussten das erste auch queren. Wir stülpten uns schnell die Manschetten über und Stapften in den Spuren des Bergführers hinterher.
Es wurde wieder Zeit für eine weitere kurze Pause. Noch einmal Kräfte sammeln für den letzten Anstieg und den Übergang zum Gletscher und das Gipfelkreuz. Vor uns lag der Grat, links und rechts blickten wir in die Tiefe wo man deutlich die tiefen Gletscherspalten erkennen konnte. Wir mussten unbedingt noch mal den Foto auspacken um das alles fest zu halten. Hier zogen wir unsere Klettergurte an damit uns der Bergführer am Gletscher über das Eis ins Seil nehmen kann bzw. wir als 3er Seilschaft hinüber gehen. Inzwischen überholten uns auch die beiden Wieder, die ebenfalls in der Nürnberger Hütte weilten und an diesem Tag den Wilden Freiger machten.

Jetzt bereute der Bergführer etwas, das wir die Steigeisen zurückgelassen haben, denn das Stück hinauf bis zum letzten Grat war verdammt Eisig, kaum Schneeauflage. Einzeln führte er uns nun am Seil hinauf. Nach dem Steilstück ging es wieder normal weiter, wir fanden wieder festen tritt. Oben stand das Schild „Staatsgrenze“ wir waren also auch noch an Italien. Jetzt konnten wir auch den letzten Grat sehen der zum Gipfelkreuz führte.
Es war ein gigantisches Gefühl, über dieses schmale Band zu gehen, immer das Kreuz im Blick. Ich war überwältigt von dem Ausblick und den Emotionen. Am Gipfelkreuz angekommen machten wir erst einmal kurzen Rast. Dann frischte der Wind auf und wir traten den Rückweg an. Leider war auch die Sicht hier oben nicht so frei, denn die Wolken hingen doch recht im Himmel. Kurz mal sah man den ein oder anderen weiteren Gipfel hindurch blitzen, aber an ein gesamtes Panorama war nicht zu denken.


Für den Abstieg nahmen wir nun unsere Stöcke, ein ganz neues Gefühl und wirklich praktisch und vor allem knie schonend. Wir passierten wieder das steile Eisgefälle wo wir uns diesmal per Seil herab gelassen haben, danach noch das ein oder andere Schneefeld querten, bis wir wieder im Blockfelsigem Gelände ankamen. Wir waren nun schon einige Stunden auf den Beinen. Das Wasser wurde knapper und langsam bekam ich auch Hunger. Wir hatten aber bereits die Stelle erreicht wo wir unsere Ausrüstung teilweise zurückgelassen hatten, es war alles noch da. Frisch beladen mobilisierten wir uns nochmals um die letzten Kilometer zur Hütte zurück zu legen. 17:30 nach 9 Stunden erreichten wir wieder Hüttenboden unter den Füßen.
Der erste Weg führte in die Gaststube zu einer Portion Apfelstrudel und einen Kaffee + Skiwasser. Wir bezahlten noch den Bergführer und verabschiedeten uns dann von ihm. Um 18:00 gab es dann einen Riesen Portion Spaghetti und gegen 19:00 sind wir bereits müde und glücklich in die Schlafsäcke verschwunden...

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Sonntag, 1. Juli 2007
Stubai - Der Aufstieg

Ohne weitere Verzögerung nahmen wir nun den Aufstieg in Angriff. Bis zur Bsuchsalm verlief der Weg eher unspektakulär, trotz allem gönnten wir uns hier aber nochmals einen Kaffee. Nach diesem Koffeinschub packten wir wieder unsere Rucksäcke und nahmen die kommenden 1000 hm in Angriff.
Der Weg schlängelt sich also so hinauf, gerade so das man nicht mehr nebeneinander gehen kann. Schnell haben wir die Baumgrenze erreicht und das Gelände ist übersäht von einer viel zahl Rosa blühender Sträucher. Das Gestein hat sich inzwischen auch verändert und die Brocken über die man hindurch muss werden gröber. Wir machen keine richtige Pause unterwegs denn wir sehen einen langsam bedeckten Himmel, und ein Gewitter wollen wir nicht riskieren.


Nach knapp 2,5 Stunden (von der Haltestelle gerechnet) haben wir dann das Ziel auf 2297 m erreicht, die Nürnberger Hütte. Erst gehen wir mal hinein um uns ein Bild von unserer Sektionshütte zu machen. Kurz informieren wir den Hüttenwirt über unser Ankommen und lassen uns das Zimmer geben. Danach erstmal auspacken und den Durst stillen. Pünktlich gibt es um 18 Uhr das Bergsteigeressen, das an diesem Abend Schlufkrapfen und Spinatknödel bereit hält. Dazu 1 – 2 Skiwasser (oder auch Bergsteigerwasser genannt). Noch kurz ein Telefonat ins Tal zur Bergsteigerschule um den Guide für den nächsten Tag zu organisieren. Der Abend geht gegen 19:30 für uns zu Ende, wir legen uns in unsere Schlafsäcke und versuchen zur Ruhe zu kommen, denn am nächsten Morgen erwartet uns ein besonderes Abenteuer, die erste Hochtour auf einen Gletscher.


Etappe 2 folgt....
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