Dienstag, 31. Juli 2007

TantenTag


Heute Nachmittag habe ich mir frei genommen. Es geht zum ersten Zoobesuch mit der kleinen Sophia. Das Wetter scheint sich heute auch von der Sonnigen Seite zu zeigen. Der Foto läd gerade schon den Akku. Ich war selbst auch schon länger nicht mehr im Tiergarten. Bald kann ich die großen Tiere ja auch in freier Wildbahn sehen *freu* Bin schon gespannt wie das so wird dann heute mit der kleinen :-)

Samstag, 28. Juli 2007

Höhenglück am Feierabend

Die ersten Wolken waren schon am Himmel, aber wir sind trotzdem raus zum Höhenglücksteig gefahren. Ohne Regentropfen konnten wir Teilpassagen des Steigs machen. Am Ende noch einen leckeren Kaffee und Kuchen den wir eingepackt hatten. So kann man die Woche ausklingen lassen. Schee wars :-) Das Wochenede wird vermutlich etwas arbeitssam, aber bei den Wetterprognosen (Regen) macht mir das weniger aus.

Freitag, 27. Juli 2007

ProblemSucher

-Wenn man keine hat, dann sucht man sich welche-. Über so manchen Mitbürger kann man sich durchaus nur wundern. Gestern bei einer Sitzung einmal mehr das typische Beispiel. Eigentlich war alles gesagt und keine weiteren vorkommnisse, doch dann der Finger eines Neuen. - die Balkonpflanzen die über ihm nach draussen hängen stören - zudem die Klarinettistin die ab und an mal über die Mittagsruhe hinaus übt - dann wär da ja noch dies und das - persönliches gespräch suchen?- nein wozu haben wir denn einen Verwalter - schauerig ging das geplänkel dann noch bis kurz vor 22.00. Vielen Dank auch. An den "neuen" es gibt auch ein Miteinander und nciht nur Konfrontation!!

Donnerstag, 26. Juli 2007

Spitzen-Planung

2962m ist sie hoch und damit der höchste Berg in Deutschland. Wobei die hälfte ja auf Österreichischen Boden steht. Vom Skifahren im Winter mit Gondel und Lift kenne ich Sie schon, heuer wird Sie über den Fels erkundet. Über die Höllentalklamm geht es vorbei an der Höllentalangerhütte übers Brett und den Ferner bis oben zum Gipfelkreuz der Zugspitze. Um das Höhentrainuing noch ein wenig abzurunden werden wir dann auf dem Münchner Haus oben auf der Zugspitze übernachten. Heute werde ich die Zugkarten nach Garmisch kaufen :-) Genaue Route

Mittwoch, 25. Juli 2007

UmTopfen


Heute stehen ein paar wichtige Gartenarbeiten auf dem Programm. Durch die Stürme müssen ein paar Pflanzen dringend umgetopft werden, da die Terrakottatöpfe leider kaputt sind durchs umfallen. Zudem haben sich einige meiner Feigennachzucht so prima entwickelt das sie in größere Töpfe müssen. Der 40 liter Sack Erde liegt schon bereit. Und das Wetter spielt heute auch mit :-)

Dienstag, 24. Juli 2007

Sterntaufe

Hatte ich schon über die Seterntaufe berichtet? Nein ich glaube noch nicht, wollte das Geschenk ja nicht schon vor dem schenken öffentlich machen. Inzwischen war ja aber die Taufe von meinem Patenkind. Ich hatte einige Zeit überlegt was ich schenke, was zum spielen? Geld? oder eben einfach etwas dauerhaftes gedanklich wertvolles. Ich habe mich für letzteres entschieden und so im Internet nach einer Sterntaufe gesucht. Gesagt getan, im Sternzeichen Wassermann gibt es nun offiziell einen Stern namens Sophia. Zusätzlich hat die kleine Sophia noch einen kleinen Schutzengel bekommen den sie hoffentlich einmal tragen wird.

Montag, 23. Juli 2007

HochSchummeln

Da stehen schon einige 4000er in der Schweiz, und dennoch scheinen es zu wenig zu sein. Die Zermatter Seilbahnbetreiber wollen ihr kleines Matterhorn noch etwas aufstocken, künstlich versteht sich. Da wo andere Gletscher ihren bedenklichen Rückzug machen, wollen die Schweizer dem kleinen Matterhorn noch eine "Krone" aufsetzen. Am ende soll das Gipfelrestaurant so aufgestockt werden das es die 4000er Marke erreicht, Bergdoping nennt man das. Jedoch besonderst sensiebel ist das ganze nicht, und für mich eher fragwürdig und die Entwicklung bedänklich!!

Sonntag, 22. Juli 2007

HallenKraxeln

Alles nass draussen, da bleibt heute nur eins - Kletterhalle - so ich muss los packen....



Samstag, 21. Juli 2007

Kili-Blogg


Die Tage bis zum Abflug vergehen immer schneller. Heute habe ich einen Blogg eingerichtet wo sich alles nur um die Vorbereitungen, Routen, Bilder, Berichte bezüglich des KiliXmanias drehen wird. Damit die ganze Sache etwas übersichtlicher bleibt. KLICK: Kilimanjaro - livebox

Tanzania 00255


00255 ist die Ländervorwahl von Tansania. Und mit der Einreise habe ich sogar dann eine echte Tansanische Rufnummer. Innerlandes kann man damit sogar umsonst telefonieren. Ansonsten muss man diese mit Airtime vouchers Laden (bekommt man in Tankstellen, Shops usw.) dh, ich kann jetzt beide Varianten mal testen. Die von der Tansanischen SIM und noch Global Sim :-)

Freitag, 20. Juli 2007

Nackte Tatsachen

Ich muss vorweg gestehen das Sie das nicht überlebt hat. Auf ihre Spur bin ich eigentlich vorgestern Abend schon gekommen, doch ich dachte ich hätte sie schon im Wald zurück gelassen. Als ich dann heute Morgen eine weitere lange und relativ frische Spur auf dem dunklen Schal der auf dem schwarzen Sofa lag, sah, musste ich wohl doch dieser nachgehen. Ich räumte ein paar dinge zur Seite, rückte das sofa ein Stück nach vorne. Die Spur hörte spontan zwischen Wand uns Sofarandende auf, also kniete ich mich nieder um einen tieferen Blick zu bekommen. Am anderen ende der Couch sah ich sie dann am Teppich liegen, Nackt, bewegungsunfähig und schon leicht eingetrocknet. Mit meinem Teleskop Wanderstock beförderte ich sie dann zu mir und warf sie anschliessend aus dem Fenster. Meinen Seilsack, wo der Zwidder sich in das ganze Unglück befördert hat, habe ich gleich mit runter genommen und werde diesen wohl nochmals entleeren und nachsehen ob da nicht noch mehr viehzeugs mitgekommen ist. Immer diese Blinden Passagiere!!

Donnerstag, 19. Juli 2007

Lochklettern am Riesturm

Gestern -abend gegen 16.45 fuhr ich dann los, nachdem sich das Wetter (morgens noch Regen) wieder erholt hatte. Erst sollte es an die -Hammertalwand- gehen, doch dort war der Fels noch Feucht, ebenso der Boden völlig durchweicht. Kurzentschlossen gingen wir zufuß ein paar hundert Meter weiter zum Riesturm. dort hatten wir dann ein halbschattiges Plätzchen, genau das richtige. Meine gekletterten Routen an diesem Abend - Südwand - Ostwand - Talseite - No Kante. Alles aber nur imNachstieg, da ich jetzt 4 Wochen nicht geklettert bin, wollte ich nix übertreiben/riskieren......



Gegen 21.30 machte ich mich dann in der Dämmerung wieder auf den Heimweg, und fiel KO in mein Bettchen :-) War ein sehr schöner Kletterabend mit reichlich Kraftpotenzial.

Mittwoch, 18. Juli 2007

SchlafTurm


Habe gerade mein iPhoto Album durchgezappt. Dabei ist mir wieder der Schlafturm von unserem Malle Trip in die Hände gefallen. Schee wars da :-)

Dienstag, 17. Juli 2007

Roaming

Will man im Ausland mal zuhause anrufen und kurz mitteilen das es einem gut geht, stehen nur die überteuerten roaming Gebühren dazwischen. Die verschiedenen anbieter verlangen da teilweise nette summen, was einem meist erst hinterher auf der Rechnung auffällt. Aber es gibt Abhilfe :-) Denn wenn man ein SIM unlock Handy hat (wenn das Handy nicht auf einen Anbieter beschränkt ist) kann man da alle SIM Karten dieser Welt rein setzen und Telefonieren......

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, besonderst sinnvoll wenn man sich aus den Land in welches man reist eine holt (auch über Internet möglich) und dann im Land selbst quasi immer wieder aufladen kann (ähnlich prepayed Karten hier). Man bekommt eine Landeseigene Nummer zugewiesen, die automatisch nach 4 Wochen ohne Benutzung gelöscht wird und wieder frei für den nächsten Urlauber wird. Ich habe lange gesurft und mich dann für einen Anbieter entschieden Tansania Sim Card ich muss mir nur noch vor Ort dann die sogenannte "Airtime" besorgen die es aber wohl in Tabakläden, Tankeshops oder vielen anderen Shops in den Orten gibt. Mal sehn ob es dann auch so funktioniert :-)

KäferZweibein


Montag, 16. Juli 2007

GPS Test und Überführung

Muss gleich los, die Tasche ist schon gepackt. heute bin ich in einem ganz besonderen Auftrag unterwegs. Ich muss ein vierrädriges Gefährt von A nach B überführen. Da kann ich gleich mal das kleine 60 CSX auf Genauigkeit testen :-) Und jetzt hoffe ich auf freie Autobahn und staufreies Vergnügen.

Sonntag, 15. Juli 2007

Taufe

Ein Stern trägt Deinen Namen,
und ein kleiner Schutzengel wird Dich in Zukunft begleiten.
Ein Geschenk des Himmels,
den richtigen Weg soll er die zeigen.

Deine Patin Coffee



...Jetzt gehts in die Kirche...

Samstag, 14. Juli 2007

Kreuz-Geschichten

Meinem Rücken (Kreuz) geht es wieder gut, zumindest keine Schmerzen mehr. Dann steht da am Wochenende noch einiges an. Das wichtigste ist die Taufe meine Patenkindes, der kleinen Sophia. Da freue ich mich richtig drauf. Heute muss ich allerdings noch einiges im Büro erledigen, und mich dann noch etwas Kirchenfest (Fürbitten, Glaubensbekenntnis usw. lesen) machen :-)

Freitag, 13. Juli 2007

Live Earth


Ein Live Konzert ist und bleibt ein Live Konzert. Selbst auf dem TV oder auf CD ist es ein völlig anderes Empfinden Musik Live zu Hören als so stumme Studioaufnahmen. Deshalb werde ich mir diese Live CD auch zulegen :-)

Mittwoch, 11. Juli 2007

National Geographic

- AM FUSSE DES KILIMANDSCHARO - Rick Ridgeway entlang des Tsavo River durch Ostafrika. 500 km Fußmarsch vom Gipfel des Kilimandscharo durch die Naturlandschaft Kenias. Na das war eine Überraschung als ich das Packet vorhin geöffnet habe. Unwissend hat mir mein Mann dieses Buch besorgt, da werde ich doch gleich am abend meine Nase hinein stecken :-)

50 DAYS

.....und die Zeit rast weiter. Zumindest bin ich im Zeitplan mit der Organisation. Die Reiseapotheke ist beisammen, die Impfungen liegen alle hinter mir, Visum im Auftrag, Reise bezahlt, Equipment zusammen, Wanderschuhe eingelaufen.

Dienstag, 10. Juli 2007

wat moots dat moots...


...Rigor halt

GPS Spielkinder

GPS ist ja im Trend :-) was man aber für nette Sachen damit machen kann wissen viele gar nicht. Ich meine jetzt nicht das einfache Navi im Auto, sondern eher so Navis im Outdoorbereich. Wenn man ein bisschen geschickt mit PC und technischen Geräten umgehen kann, kann man wirklich viel damit anstellen. Z.B. Geocaching ist eine weitere Spielerei. Gestern bin ich über Stuntzis track über google earth nachgefahren, wirklich nett. Hier kann man mit einem Progi sogar Bilder genau in die Ort/Zeit Achse einfügen. Für spielkinder eben *gG*

Montag, 9. Juli 2007

HeimSpiel

Heimspiel in der Fränkischen Schweiz. Zwischen Bärnfels und Muggendorf ging es auf vielen Trails am samstag mal wieder mit Goldi aus dem Keller. Ein sattes rauf und runter bei bestem Wetter. Danach am -all you can eat - Grillbuffet sattgegessen. Nur leider fehlten die echten Fränkischen Bratwürste! (Gasthäuser schämt euch da nur so Brühwürste aufzutischen). Es war ein schönes Wochenende mit vielen Freunden. Ich hoffe ich seh Euch auch im nächsten Jahr wieder. Irgendwo in Deutschland :-)

Sonntag, 8. Juli 2007

Schwarz-Rot-Gold


Samstag, 7. Juli 2007

It is MOOTS


Freitag, 6. Juli 2007

Mr. Ischias

Hab ich euch schon von diesem Kerl erzählt? Er kommt einfach ohne bescheid zu geben. Und wenn er dann da ist, fällt er einem auch noch in den Rücken. Ich hab ihm schon gesagt das er wieder eghen soll, vorallem kannte ich diesen Herren bisher garnicht, wusste erst nicht was er von mir will, bis er dann rausgerückt ist. Er geht mir jetzt recht(s) auf den Nerv. Kann mir den mal wieder jemand abnehmen bitte?! Das dumme ist nur, er ist irgendwie ganz taub auf meinem Fuß. Werd ich wohl später mal den Mann im weissen Kittel besuchen um ihm den Mr. Ischias vorzustellen, ob er ihn mag?

Freunde

Man sucht sie nicht, man findet sie

Donnerstag, 5. Juli 2007

Verhüterli

Nie mehr einen nassen, vollgesaugten Fahrradsattel. Nie mehr einen nassen Popo weil man sich auf diesen setzen muss, weil das Rad stundenlang irgendwo im Regen stand. Ja was es nicht alles gibt :-) Nachdem ich mein Radl aber sowieso nicht irgendwo im Regen ohne unterstand stehen lasse kann ich das "Verhüterli" ja gar nicht richtig testen!!

Mittwoch, 4. Juli 2007

FrühSchicht


Kellerkind Coffee war schon wieder im Keller beschäftigt. Gerade rechtzeitig für die Reise fertig geworden. Na dann wünsch ich gute Fahrt :-) wann willst es denn holen?

ZurückLassen



Es bleibt das Erlebte, die Eindrücke die Gefühle und die Sehnsucht in mir. Die Berge liegen hinter uns, das Soll geschafft und den ersten 3000er in der Tasche. Und doch war es eigentlich nur eine kleine Etappe zu meinem großen Ziel.

Dienstag, 3. Juli 2007

Stubai - Kleines Paradies

Schon weit vor 07:00 sind wir wieder wach, draussen hat schon wieder jemand das Licht angeknipst, an weiterschlafen nicht zu denken. Dann kann man auch aufstehen, und das tun wir dann auch. Schließlich wollen wir auch den heutigen Tag hoch oben in den Bergen nutzen. Im Gastraum sitzt bereits einer der Wiener bei seinem Tee, es ist sein letzter Tag, er will am Nachmittag absteigen.........





Wir haben noch keinen festen Tagesplan, wir wissen nur das wir heute sicher keine 9 Stunden unterwegs sein wollen. Sondern eher gewappnet mit Espressomacchina und Kocher den Tag genießen wollen. Auch das Wetter scheint bei dem Gedanken mitzuspielen. Es ist knapp 5 Grad wärmer als am Vortag und schon jetzt kann man erkennen das der Tag wohl viel Blauen Himmel bereit hält.

Der Wiener erzählt beim Frühstück also irgend etwas von einem „kleinen Paradies“, ein Hochmoor welches auf dem Weg Richtung Bremer Hütte liegt. Blacksurf und ich lassen uns nicht lange bitten und hängen uns an diese Tour dran.

So geht es also gegen 08:00 hinter der Hütte hinauf bis zur Weggabelung, diesmal halten wir uns links. Es geht zuerst mäßig bergauf, vorbei an den vielen kleinen Wasserfällen. Dann stehen wir oben an der Kannte wo es nun wieder ein Stück hinunter in die Schlucht geht. Ein kleiner Steig folgt dem nächsten, immer gesichert mit Drahtseilen verlieren wir Höhenmeter um Höhenmeter.



Unten in der Schlucht ist der Wasserfall etwas breiter und wir benutzen die kleine Holzbrücke um trockenen Fußes auf die andere Seite zu kommen. Hier müssen wir dann auch wieder aufsteigen, jeder Höhenmeter wird wieder erkämpft. Ein paar ausgesetzte Stellen überwunden bis wir gegenüberliegend auf etwa gleicher Höhe unsere erste Espressopause machen. Vom „Paradies“ noch weit und breit nichts in Sicht. Wir schicken den Wiener vor um zu sehen wie weit es evtl. noch ist, während wir uns um den Kaffee kümmern.



Wir trinken gerade die 3 Kanne Kaffee, es sind ca 30 Minuten vergangen als der Wiener mit weit aufgerissenen Augen und einem dicken grinsen auf uns zu kommt. Etwa eine viertel Stunde entfernt soll das kleine Paradies liegen. Wir entschliessen uns dann doch den Weg zu gehen um uns das Hochmoor anzusehen. Und es hat sich gelohnt. Es geht noch einige kleine Steige hinauf bis man an eine art Kannte kommt, und dann eröffnet sich einen ein landschaftliches Spektakel wie es nur noch selten vorhanden ist. Auf über 2400 Meter liegt das Hochmoor in einem kleinen Bergkessel, umzäunt von Schorfen Fels auf dem wir einige Steinböcke tanzen sehen. Direkt auf dem Weg vor mir läuft ein Murmeltier in seine Behausung.



Wir legen kurz unsere Jacken ab und genießen still jeder für sich diese Umgebung. 30 Minuten später machen wir uns wieder auf den Rückweg – Nürnberger Hütte. Es ist früher Nachmittag und kurz vor der Hütte machen wir erneut eine kleine Kaffeekoch Pause. Windgeschützt sitzen wir am Fels in der Wiese und schauen in einen fast wolkenlosen Himmel.

Der Wiener muss leider weiter und verabschiedet sich hier von uns. Blacksurf und ich bleiben noch ein wenig sitzen und genießen die Ruhe mitten am Berg in der Sonne. Irgendwann packen auch wir unsere Rucksäcke und steigen die letzten Meter zur Hütte ab. Dort bestellen wir uns erst einmal einen frischen Apfelstrudel um noch ein paar Minuten auf der Hüttenterrasse zu verbringen.

Gegen 16:00 juckt es jedoch erneut in den Beinen und wir machen uns noch einmal auf eine kleine Erkundungstour auf. Richtung Meierspitz, bewaffnet mit dem Foto schauen wir über die bewachsenen Felsen. Die tausenden rosa farbenen Blühten sehen wie ein Teppich aus. Doch dann kommen hinter uns die dunklen Wolken über den Gipfel und schnell beginnen wir wieder den abstieg Richtung Hütte. Als das Gewitter dann mit Blitz und Donner aufwartet sind wir bereits im trockenen und genießen noch eine heisse Schokolade.

Am Abend kommen noch ein paar Bekannte vom DAV in die Hütte, denen wir dann unsere Erlebnisse schildern können. Es wird etwas später als die Abende vorher, gegen 22.30 fallen wir dann in unsere Betten....



Den visuellen Rest gibt es dann hier:

Hochtour Stubai - Wilder Freiger 3419m

Montag, 2. Juli 2007

Hochtour - Wilder Freiger 3419



Wir befinden uns immer noch auf 2297 üNN. Die Nacht war soweit gut, die Höhe hatte mir nicht zu schaffen gemacht, selbst nach dem Aufstieg nicht. Gegen 06:45 haben wir bereits ausgeschlafen und machen uns für das Frühstück fertig. Katzenwäsche im Eiskalten Waschraum inklusive Eiswasser. Gegen 08:00 will der Bergführer uns hier an der Hütte abholen, er kommt direkt vom Tal da er gestern Abend den Aufstieg bei dem Regen doch nicht mehr gemacht hat.



Wir sitzen gerade beim letzten Schluck Tee, als die Tür auf ging und Hannes hereinkam. Seine Hose war bereits bis zu den Knien nass, und auch sonst machte er nicht gleich den Eindruck eines klassischen Bergführers. Wir stellten uns kurz vor und tranken noch etwas miteinander. Dann ging es los, Rucksäcke gepackt, Steigeisen drin und den Pickel ebenfalls befestigt. Das Thermometer zeigte 0 Grad, gefühlt war es irgendwie wärmer, lag wohl auch an der Aufregung.

Direkt hinter dem Haus ging der Weg hoch, das Schild zeigte leicht nach rechts, die Fels Strukturen wurden nochmals gröber. Die hälfte meines Frühstückes habe ich eingepackt und als Wegzehrung mitgenommen, dazu noch 2 Liter Teewasser. Der Nebel der noch immer um uns herum lag, zog sichtbar von unten nach oben. Manchmal konnte man schon einen kleinen fleck blauen Himmel erkennen. Inzwischen konnten wir die Hütte schon nicht mehr sehen, wir haben schon deutlich an Höhe gewonnen. Im gleichmäßigen Schritt stiegen wir weiter auf, bis wir zu einem Pausenpunkt kamen.

Schon beim Aufstieg fragte mich der Bergführer immer wieder was ich denn alles mitschleppe, hier beim Vesper leerte er dann gnadenlos meinen Rucksack aus, Blacksurf und ich erleichterten unsere Rucksäcke deutlich. Steigeisen, Pickel, Biwaksack, Klamotten und noch dies und das blieben zurück. Wir versteckten die Sachen in einem Wasserdichten Sack in den Steinen. Hoffentlich finden wir die Stelle wieder, scherzte der Bergführer.





Erleichtert ging es weiter, vorbei an kleinen Gletscherseen und den ersten Schneefeldern. Die Steine wurden noch größer und das Gelände erforderte absolute Trittsicherheit. Teilweise musste man sich schon im leichten Klettern üben. Die Schneefelder wurden größer und wir mussten das erste auch queren. Wir stülpten uns schnell die Manschetten über und Stapften in den Spuren des Bergführers hinterher.

Es wurde wieder Zeit für eine weitere kurze Pause. Noch einmal Kräfte sammeln für den letzten Anstieg und den Übergang zum Gletscher und das Gipfelkreuz. Vor uns lag der Grat, links und rechts blickten wir in die Tiefe wo man deutlich die tiefen Gletscherspalten erkennen konnte. Wir mussten unbedingt noch mal den Foto auspacken um das alles fest zu halten. Hier zogen wir unsere Klettergurte an damit uns der Bergführer am Gletscher über das Eis ins Seil nehmen kann bzw. wir als 3er Seilschaft hinüber gehen. Inzwischen überholten uns auch die beiden Wieder, die ebenfalls in der Nürnberger Hütte weilten und an diesem Tag den Wilden Freiger machten.




Jetzt bereute der Bergführer etwas, das wir die Steigeisen zurückgelassen haben, denn das Stück hinauf bis zum letzten Grat war verdammt Eisig, kaum Schneeauflage. Einzeln führte er uns nun am Seil hinauf. Nach dem Steilstück ging es wieder normal weiter, wir fanden wieder festen tritt. Oben stand das Schild „Staatsgrenze“ wir waren also auch noch an Italien. Jetzt konnten wir auch den letzten Grat sehen der zum Gipfelkreuz führte.

Es war ein gigantisches Gefühl, über dieses schmale Band zu gehen, immer das Kreuz im Blick. Ich war überwältigt von dem Ausblick und den Emotionen. Am Gipfelkreuz angekommen machten wir erst einmal kurzen Rast. Dann frischte der Wind auf und wir traten den Rückweg an. Leider war auch die Sicht hier oben nicht so frei, denn die Wolken hingen doch recht im Himmel. Kurz mal sah man den ein oder anderen weiteren Gipfel hindurch blitzen, aber an ein gesamtes Panorama war nicht zu denken.




Für den Abstieg nahmen wir nun unsere Stöcke, ein ganz neues Gefühl und wirklich praktisch und vor allem knie schonend. Wir passierten wieder das steile Eisgefälle wo wir uns diesmal per Seil herab gelassen haben, danach noch das ein oder andere Schneefeld querten, bis wir wieder im Blockfelsigem Gelände ankamen. Wir waren nun schon einige Stunden auf den Beinen. Das Wasser wurde knapper und langsam bekam ich auch Hunger. Wir hatten aber bereits die Stelle erreicht wo wir unsere Ausrüstung teilweise zurückgelassen hatten, es war alles noch da. Frisch beladen mobilisierten wir uns nochmals um die letzten Kilometer zur Hütte zurück zu legen. 17:30 nach 9 Stunden erreichten wir wieder Hüttenboden unter den Füßen.

Der erste Weg führte in die Gaststube zu einer Portion Apfelstrudel und einen Kaffee + Skiwasser. Wir bezahlten noch den Bergführer und verabschiedeten uns dann von ihm. Um 18:00 gab es dann einen Riesen Portion Spaghetti und gegen 19:00 sind wir bereits müde und glücklich in die Schlafsäcke verschwunden...




Sonntag, 1. Juli 2007

Stubai - Der Aufstieg

06:01 das Schienen Fahrzeug stand schon bereit. Wir wuchteten also unsere Rucksäcke auf die Gepäckablage und machten es uns im Sitz bequem. Auf uns warteten ca. 3 Stunden Zugfahrt, die wir mit weiteren Reiseplanungen nutzten. In München stiegen wir das erste mal um, ab Innsbruck erwartete uns dann der Bus, der uns direkt mitten ins Stubai brachte. Die Anschlüsse funktionierten nahtlos und so waren wir bereits gegen lurz vor 11:00 unten an der Haltestelle zur Ranalt/Nürnberger Hütte........


Ohne weitere Verzögerung nahmen wir nun den Aufstieg in Angriff. Bis zur Bsuchsalm verlief der Weg eher unspektakulär, trotz allem gönnten wir uns hier aber nochmals einen Kaffee. Nach diesem Koffeinschub packten wir wieder unsere Rucksäcke und nahmen die kommenden 1000 hm in Angriff.

Der Weg schlängelt sich also so hinauf, gerade so das man nicht mehr nebeneinander gehen kann. Schnell haben wir die Baumgrenze erreicht und das Gelände ist übersäht von einer viel zahl Rosa blühender Sträucher. Das Gestein hat sich inzwischen auch verändert und die Brocken über die man hindurch muss werden gröber. Wir machen keine richtige Pause unterwegs denn wir sehen einen langsam bedeckten Himmel, und ein Gewitter wollen wir nicht riskieren.





Nach knapp 2,5 Stunden (von der Haltestelle gerechnet) haben wir dann das Ziel auf 2297 m erreicht, die Nürnberger Hütte. Erst gehen wir mal hinein um uns ein Bild von unserer Sektionshütte zu machen. Kurz informieren wir den Hüttenwirt über unser Ankommen und lassen uns das Zimmer geben. Danach erstmal auspacken und den Durst stillen. Pünktlich gibt es um 18 Uhr das Bergsteigeressen, das an diesem Abend Schlufkrapfen und Spinatknödel bereit hält. Dazu 1 – 2 Skiwasser (oder auch Bergsteigerwasser genannt). Noch kurz ein Telefonat ins Tal zur Bergsteigerschule um den Guide für den nächsten Tag zu organisieren. Der Abend geht gegen 19:30 für uns zu Ende, wir legen uns in unsere Schlafsäcke und versuchen zur Ruhe zu kommen, denn am nächsten Morgen erwartet uns ein besonderes Abenteuer, die erste Hochtour auf einen Gletscher.





Etappe 2 folgt....