Montag, 30. April 2007

BikingSlacklineBoulder

Gestern gabs quasi eine Art Sonntags Triathlon. Als erstes sattelte ich meinen Singlespeeder und fuhr bepackt mit einem dicken Rucksack Richtung Blacksurf. Am Treffpunkt angekommen trudelte auch schon Blacky ein udn wir kurbelten gleich weiter in den Fürther Stadtwald. Dort einmal quer durch bis zu den bekannten Boulderfelsen. Jetzt stand der erste Wechsel an. Raus aus den Bikeschuhen, rein in die Kletterschuhe. Dazu noch den Chalksack und die Fingerchen schnell getaped.........

Dann ging es in die erste Querung udn gleich noch in den nächsten Ausstiegsboulder. Dann das Projekt Blacksurf. Und schon wurde es Zeit für den zweiten Wechsel, was aber nur ein Zwischenwechsel werden sollte. Also Raus mit der Slackline, schnell um den Baum gespannt und raus aus den Kletterschuhen.

Die ersten Versuche waren noch sehr wackelig. Zwischendurch Boulderten wir immer mal wieder und schafften zum Schluss sogar mehrmals das vorgenommene Projekt :-)

Am Ende konnten wir beide ohne Hilfe bereits einige Schritte auf der Slackline gehen. Gegen 12:00 packten wir dann wieder alles ein, zogen unsere Bikeschuhe an und radelten Richtung Heimat. Ein rundum gelungener Sontnag Vormittag :-)

Bilder gibt es HIER

Samstag, 28. April 2007

LiebeMachen


Mit diesem an unseren Gartenteich geschossenen Foto verabschiede ich mich ins Wochenende.

KäsekuchenTag

Es kamen viele Freunde, Verwandte und Bekannte. Die Espressomaschine lief auf hochtouren und ich kam aus dem staunen nicht mehr hinaus. Nicht nur das mein Eigengeschenk die Slackline pünktlich kam, nein jetzt habe ich auch eine echte Winteraufgabe :-) ich habe einige Klettergriffe zum Montieren für eine Boulderwand bekommen. Vermutlich muss ich demnächst mal in den Baumarkt fahren. Nochmal ein Danke an alle die da waren und mich angerufen haben oder mir hier gratuliert haben. Ich glaube langsam mit den jahren werden die Flausen mehr *gG*

Freitag, 27. April 2007

Walberla - Rodenstein/Mitte


Der Rote Ball am Himmel senkte sich langsam Richtung Horizont. Das Gras roch frisch und grün. Ich war geschafft von den Routen am Rodenstein am Walberla.........

Mich haben heute wirklich ein paar Routen zum schwitzen gebracht. Zudem die - Schlaifhausener Kante - wo vor einigen Jahren ein junges Mädchen durch unachtsamkeit und einen Fatalen Fehler durch den Vorsteiger verunglückt ist. Da war der Vorstieg für mich Mental auch eine Herausforderung. Gerade die einfachen Routen (3 - 4) sind meist ohne Haken oder Sicherungsmöglichkeiten, da ist es wirklich an der Zeit das ich mir ein Satz Klemmkeile zulege.

Donnerstag, 26. April 2007

Muzic - Keren Ann



Kaum zu glauben, Musik aus Frankreich der man es nicht anhört. Zur Biographie von Keren Ann gibt auf der Seite Laut.de was zu lesen. Also einfach mal reinlauschen...

Mittwoch, 25. April 2007

Pärchenbildung

Es war am 15. Februar als ich eine Partnersuche aufgegeben hatte. Chris suchte nach King. So wie es aussieht hat er ihn nun gefunden. King wird mich heute Vormittag besuchen kommen. Ich werde ihm einen schönen Reifen verpassen und dazu ein paar Stäbe. Natürlich bekommt er auch Nippel :-) Und dann können die Beiden zusammen glücklich werden. Über die Vermählung werde ich dann natürlich berichten.

Dienstag, 24. April 2007

Flausen (im Kopf)

Nix als Flausen *kicher*, hab schon immer wieder mal drüber nachgedacht. Den letzte Ruck bekam ich mal wieder durch a) einen Blogeintrag bei decay, b) ein iChat Plauder mit Frau Blacksurf und c) mein anstehender Geburtstag an dem ich mir gerne auch selbst etwas schenke :-) Ein paar klicks später werden ein paar Taler eingezogen udn ein Paket geht hoffentlich die Tage noch rechtzeitig an mich raus. Demnächst geht es also auf meine eigene Slackline

KlimaLeiden


0,9 grad Erderwärmung hören sich lächerlich an. Doch die Folgen spüren wir wohl schon jetzt. Wenn man sich mal diesen April rückblickend ansieht, hatten wir statt einem ausgewogenen Frühjahr, wohl eher einen Sommer. So trocken und Warm war es seit über 100 Jahren nicht. Gletscher schmelzen weiter unaufhörlich, Begehungen werden dadurch unkalkulierbar. Auch die Erträge aus der Landwirtschaft wird unter der Trockenheit deutlich leiden. Was also im ersten Moment vielleicht als Toll wirkt, ist in Wirklichkeit eine Katastrophe.

Picasa for Mac

Da jetzt der Blogg ja über Google läuft habe ich mir mal etwas näher das Picasa Webalbum angesehen. Original ist es (mal wieder) nur für Windows. Aber ich bin fündig geworden, es gibt doch auch eine Version für den Mac - Apfel-Picasa -. Jetzt kann ich selber nette Alben machen und einfach die Links hier rein setzen :-) Und das Beste ich kann die Bilder direkt über mein iPhoto exportieren.

Montag, 23. April 2007

Studie


zum Vergrößern einfach aufs Bild klicken

HaselStauden

Ein kleiner Weiler mitten in der fränkischen Schweiz. Da gibt es ausser der derzeitigen Kirschblühte auch ein paar steile Felswände. Die Haselstaudener Wand hat ein paar 4 und 5 Routen, genau das Richtige für einen Sonntag Vormittag. Zum Einklettern gibt es die - Botanikerverschneidung - wo einem wirklich einiges an Erdkrümel entgegen kommt. Danach ging es auf den - Weissen Pfeiler - und dann nach - Rechts Aussen - . Zum Abschluss noch einen völlig blank polierten - Märzenriss -. Inzwischen ist es dann doch schon 14:00 und wir köcheln uns noch einen leckeren Espresso zum Abschluss. Der Rest des Nachmittags wird dann relaxt im Graten verbracht mit am Abend gemeinschaftlichen, spontanen Nachbarschaftsgrillen und Chillen.

Samstag, 21. April 2007

Felskontakt


Noch keiner da, genau der richtige Moment um sich nah an den warmen Fels zu lehnen, die warmen Sonnenstrahlen tanzen auf meiner Nasenspitze, ich schaue auf die weiten Felder. Im Gebüsch rascheln die Eidechsen und die Vögel zwitschern munter in den Abend. Dann höre ich Stimmen....

.......den kleinen Pfad kommen ein paar Jungs und Elli entlang. Zeit für mich meinen Klettergurt anzulegen. Die Routen kenne ich nun ja bereits vom letzten Dienstag, mutig mache ich mich an den ersten Vorstieg. Danach Klettern Elli und noch eine weitere Dame im Toprope hinterher. Danach mache ich die Route auch noch einmal im Toprope. Dann der zweite Vorstieg mit dem kleinen Riss - Südwand -. Mit Ruhe gehe ich den Vorstieg an, da die Haken schwer zu erreichen sind und der Riss Kraftraubend. Oben angekommen freue ich mich über den Ausblick. Die Felswand ist noch immer warm und schimmert in der Sonne fast wei Elfenbein.

Inzwischen gesellt sich Martin zu uns. So können wir nun eine weitere Seilschaft aufmachen. Martin will dann das - Wandel - Vorsteigen. Darüber freue ich mich natürlich da ich so die Gelegenheit nutze und im Nachstieg wieder hinterher kann. Martin sichert mich dann von oben, und so können wir uns nacheinander mit dem Abseilachter selbst abseilen. Eine gute Übung um auch hier etwas Routine rein zu bekommen.

Langsam wird es auch hier schattig und kühler. Meine Kräfte lassen ebenfalls nach den vielen Routen (es waren wohl so an die 6) nach, Zeit in Ruhe mein Vesper zu essen. Inzwischen sind auch die Anderen eingetrudelt. Die anderen nutzen inzwischen noch mein Seil und die eingehängte Route. 20:00 packe ich zusammen und setze mich ins Auto um über die kleinen Straßen bis zur Autobahn zu kommen - 1 x Bleifuß nach Hause :-)

Es war wieder ein schöner Kletter Nachmittag/Abend wo ich vieles neues gelernt habe und wieder ein Stück weiter bin.

Am We geht es entweder zum Bouldern oder zum Klettern am Sonntag Früh.

Freitag, 20. April 2007

Boulder-flow


Schau mir das Video heute schon zum 3 mal an. Und freue mich um so mehr heute Nachmittag wieder selbst Felskontakt zu haben :-)

Bananenplauder

Schon den ganzen Winter musste ich mit ansehen wie mein Bananenbaum etwas vor sich hin kränkelte. Aber im Haus den großen Topf umtopfen ist eine riesen Sauerrei, deshalb habe ich noch gewartet. Ausserdem konnte ich mich so auch mal über die lieblingsgewohnheiten der Bananenpflanze kundig machen, um so herauszufinden warum sie etwas verschnupft ist. Sie braucht also viel, viel Licht, ok, da haben wir schon den Fehler. Seitdem sie hinter den Kicker verschwunden ist hat sie es eher dunkel. Dem werde ich heute abhelfen. Ersteinmal bekommt sie neue Erde und wird dann gedüngt. Danach darf sie die Sommermonate aussen im Vorgarten in der prallen Sonne verbringen. Ich hoffe sie kann sich hier wieder erholen. Ihren kleinen Ableger werde ich dann gleich mal dazu gesellen :-)

Mittwoch, 18. April 2007

Bruno' s - die nächste Generation

Das Frühjahr ist bereits im vollen gange schon tauchen die ersten Bärennachrichten auf. Nein es geht nicht um den kleinen Knut, der ist ja hinter Gitter. Vielmehr geht es darum das nun doch immer mehr Bären den Weg in die Alpen finden. Ja sogar bis weit hinein in die Zivilisation. So wie es in Canada bereits Stadtelche gibt oder Stadschwarzbären, wird es hier auch bald viele Stadtbrunos geben. Wir müssen uns eben an die Situation gewöhnen. Ich hoffe das sie den nächsten Bären nicht genauso abknallen wie den armen Bruno.

Hohe Reute - Feierabendclimbing

So ein Frankenjura Band 2 Kletterführer muss ja abgearbeitet werden. Und so ging es gestern Nachmittag/Abend dann doch spontan noch raus an die Hohe Reute. Wir waren nur zu dritt und konnten so die Zeit voll nutzen. Abwechselnd im Vorstieg und Toprope machte ich weitere Felserfahrung. Über die - Ostkannte - Willi Kapp Ged.-Weg (Riss) - Südwand - Westverschneidung ( Weg der Freude) / im Vorstieg, übers - Wandl -. Danach war ich gut K.O. Es wurde aber zeitlich eh langsam schattig und so traf ich gegen 20.30 wieder Zuhause ein. Danke nochmal an Christian fürs informieren, gerne mal wieder :-)

Dienstag, 17. April 2007

Verkaufsanzeige:


PRINCIPIA MSL 16,5" schwarz, only Disc.......


- Frame: Principia msl disc only schwarz eloxiert 16,5"

- Gabel: Marzocchi Marathon SL 80mm Mod. 2002

- Lenker: Schmolke Carbon Flatbar 54 cm (Model Karacho)

- Vorbau : Tune MTB schwarz 110mm

- Stütze: Tune Stütze 340 mm; 31,6

- Sattelklemme: Tune Würger 34,9

- VR Bremse: Disc Formula B4 schwarz (Ohne Scheibe)

- HR Bremse: Disc Formula $Racing Gold/Bronze für 160 (Ohne Scheibe)

- Steuersatz: Roox Twister schwarz

- Kurbel: Profile Carbon 175mm für 3 Fach (derzeit nur 2 Kettenblätter drauf / Klein und Mittleres))

- Innenlager XTR Vielzahn

- Schalthebel: XTR Shifter mod. 952 (matt grau) OHNE GANGANZEIGE

- Umwerfer: XTR mod. 952

- Griffe: ODI Lock On (Yeti) Schraubgriffe

- Sattel: SLR 135 gr. schwarz

- Pedale: Eggbeater SL Mod. 2006

- Schaltzüge: Nokon silber


Es fehlen: Laufräder, Bremsscheiben, Schaltwerk

Ich würde es so wie es ist verkaufen, aber auch in Einzelteilen. Angebote bitte per Mail.

Gerne mache ich auf Wunsch auch Fotos von entsprechenden Parts.

Vier sind einer zuviel

Rennrad, Singlespeeder, Hardtail und dann das Fully noch. Irgendwie steht mir das ein oder andere Rad zu viel im Keller herum. Deshalb grübel ich gerade über den Verkauf von einem der Vier. So langsam ist glaube ich auch meine Entscheidung gefallen. Nachdem das Principia Hardtail nun schon 2 Jahre ungefahren im Keller weilt werde ich es wohl abstossen. Nicht weil es mir nciht gefällt, sondern weil es nur steht und dadurch nicht besser wird. Erst hatte......

Goldi die Nase vorne, aber ich glaube mein Entschluss nun das Principia herzugeben ist fest. Werde mich die Tage mal darum kümmern was ich für mein Principia noch so bekommen könnte. Ein bisschen Trennungsschmerz verursacht der Gedanke schon, geb ich zu.

Also Goldi bleibt, Principia geht :-)

Montag, 16. April 2007

Dachgeschichten - Kletterschein

Samstag und Sonntag war ja wie angekündigt mein Kletterschein Wochenende. Jeweils um 10.00 ging es morgens los bei schönstem Sonnenschein in der Halle (leider). Es war aber einfach besser so, gerade um den Vorstieg zu üben. Samstag stand nur Toprope auf dem Programm. Wir waren 5 Mädels + Übungsleiter + Kletterlehrer. Die Atmosphäre war prima, alles sehr Familiär. Gegen 15.30 beendeten wir dann den ersten Tag.......

Sonntag dann das etwas anspruchsvollere Programm mit Vorstieg. Nach der Theorie dann die Praxis, dh. Seile (ich konnte mein neues Seil gleich mal einweihen) auslegen und eben Vorstieg üben. Abwechselnd sicherten wir uns und kletterten. Anschliessend machten wir noch ein paar Sturzübungen aus dem Vorstieg heraus. Ist sehr wichtig um zu wissen was auf einen zukommen kann und wie man am besten reagiert. Und dann schauten meine Augen ständig auf dieses Dach. Diese eine Route die ich Samstag erstmalig komplett durchgeklettert bin bis oben. Ich schaute mir den Hakenabstand an udn meinte zu Marian "Ok lass es mich versuchen". Es sah wohl auch das funkeln in meinen Augen.

Seil sortiert, eingebunden und ab in die Wand. Mit voller Konzentration erklimmte ich Haken für haken, klickte sauber mein Seil ein, zog mich über das Dach, wieder ein Klick, bis ich dann oben am Endhaken war, mich einhängte und einfach nur glücklich war. Beim Ablassen verfolgte ich nochmals meine Route. Das Grinsen in meinem Gesicht ist wohl eingemeiselt, denn noch immer sitzt es fest zwischen meinen Ohren.

Bilder gibt es leider keine, denn ich hatte den Foto aus ablenkungstechnischen gründen an dem WE nicht dabei.

P.S. Meine nächste Herausforderungsroute ist bereits ausgespäht und zur hälfte erklimmt!

P.P.S. Die beiden Kletterscheine Toprope und Vorstieg erfolgreich geschafft

P.P.P.S Weitere Schein-Pläne (Übungsleiterschein usw.)in meinem Kopf

Sonntag, 15. April 2007

Kurznachrichten

Toprope überstanden - 2 x Dach geklettert - leckeres im Lederer - Müde.

Samstag, 14. April 2007

Kletterschein WE


Heute gehts los. Meine Tasche ist gepackt und gleich gehts ind ie Halle. Leider bei dem Wetter. Aber es wird ja nicht den ganzen Tag dauern, so dass man nachmittags noch raus kann in die Sonne :-) Heute ist Toprope dran. bin schon gespannt. Morgen dann der Vorstieg.

Freitag, 13. April 2007

Oh Schreck


Heute morgen wollte ich wie üblich etwas bloggen, und dann kam diese Nachricht. Wie ihr seht war der "Umzug" erfolgreich :-)

Donnerstag, 12. April 2007

TassKaff Gardening



"Wer arbeitet soll auch belohnt werden." Nach 4 Stunden Unkrautbekämpfen in den beeten, gabs noch Bratwürstel und Halssteak vom Grill. Leider musste man noch innen essen, da es draussen gegen 18 Uhr doch schon recht schattig war, aber es hat vorzüglich geschmeckt. Hiermit ist offiziell die Grillsaison eröffnet. Den Mittags Latte Macchiato werde ich heute ebenfalls auf der Sonnenterasse einnehmen :-)

Mittwoch, 11. April 2007

Im Rausch der Galaxy

Vorstieg, das erfordert natürlich ein Seil. Wenn man beim Klettern auch ein wenig autarg sein will, und evtl. auch nur mal zu zweit an den Fels will muss einer den Vorstieg machen. Dazu braucht man Expressen und ein Seil. Für mich ist es an der Zeit mir mein eigenes Seil zuzulegen. Nach ausführlicher Recherche habe ich mich für ein Mammut Galaxy entschieden. Dazu gleich ein Seilsack (ebenfalls Mammut) damit alles immer schön aufgeräumt ist. Denke nächste Woche wird es mal eingeweiht :-)

un alito Italia


Seit gestern sind meine ganzen überwinterten Pflanzen wieder im Garten ausgewildert. Die Oliven-, Feigen-, Orangen- und Zitronenbäumchen, dazu eine Agave und einige Nachzüchtungen die ich über den Winter gezogen habe. Jetzt sieht es hier wieder richtig nach Italien aus :-)

Dienstag, 10. April 2007

RoutenStudie



anschauen - hochgehen - ablassen.....








Weiße Wand

Wir sind hier in der Gegend ja mit Wänden zum Klettern gesegnet. Morgens gegen 11.00 ging es los und suchte ein wenig Höhenglück am gleichnamigen Steig. Danach wollten wir uns alle gegen 13.00 an der Weissen Wand treffen. Ich vesperte gerade noch als die ersten eintrafen. Los ging es mit dem Frühlingserwachen danach Jung und Alt weiter mit der Kieferverschneidung und dann ging es noch einen Kamin hoch dessen Routenname ich nicht finde. Die ein oder andere Route wurde 2 - 3 x gemacht. Danach war ich K.O. und hungrig. Nächstes WE geht es dann zum Kletterschein machen in die Halle

Montag, 9. April 2007

KückenMuseum


21 Tage braucht das Ei bis es zum Kücken wird. Eine Legehenne legt ca. 280 Eier pro Jahr, im Gegensatz dazu eine normale Wildhenne die nur 2 Gelege mit 4 - 6 Eier pro Jahr macht. Das Kücken, wenn es zur Masthenne wird ist in 3 Monaten groß und schlachtreif. Ja das alles gabs über Ostern im Kückenmuseum zu sehen.

Freitag, 6. April 2007

Schöne Ostern


an alle Blogleser

Donnerstag, 5. April 2007

Grüner Donnerstag

Oder auch der fünfte Tag der Karwoche. Biblisch wird hier das Abendmahl gefeiert. Grün kommt hierbei aus dem Begriff "gronan", "weinen" ("greinen"). Wir befinden uns also in der Osterwoche, die heuer reichlich frühzeitig im Jahr ist. Ausser Arbeit wird noch ein wenig Sport bei mir am Programm stehen. Das Wetter soll hier ja auch ganz gut werden. Kann Ostern also kommen :-)

Mittwoch, 4. April 2007

StarShot


Ganz großes Kino. Ich muss schon sagen da hat der Herr Kai Stuht mal wieder ganze Arbeit geleistet. Bekannt durch seine Fotos und auch seine Starshot Zeitschrift hat er hier wieder was neues aus der Taufe gehoben. Natürlich hat es auch diesmal mit Biken zutun. Trikots und Caps im Fashionstyle - Brilliant gelungen.

Dienstag, 3. April 2007

Soller > ein Abschied



Ich liege noch auf dem Bett mit dem Blick auf das Meer, die Wolken haben sich in die Berge verzogen und so habe ich freien Blick. Jetzt wird erst einmal gefrühstückt, leider ist es noch zu nass und frisch für den Balkon. Nach dem zweiten Latte Macchiato machen wir uns auf den Weg nach Port de Soller.....

Die alte Tram die uns dorthin fährt ist wirklich sehenswert. Je näher wir dem Meer kommen, je mehr kann man das Meer riechen. Links und rechts von uns die Orangen und Zitronenplantagen. Nach 30 Minuten sind wir unten an der Endhaltestelle Port de Soller. Der Hafen liegt direkt in der Mündung. Wir laufen entlang der Schiffe und Yachten, bis uns ein Bauarbeiter den Weg nach oben zeigt. Hier haben wir einen schönen Blick über Soller und das Meer.

Wir haben noch viel Zeit und so laufen wir wieder hinab durch enge Gassen und ruhen uns bei dem ein oder anderen Kaffee aus. Wir wollen noch uns noch ein bisschen die Beine vertreten und entschließen uns den Rückweg nach Soller zu fuß zu machen. Um 14.00 geht dann der Zug nach Palma zurück. Wir bekommen einen Platz im letzten Wagen und haben so eine herrliche Aussicht während der ganzen Fahrt. Hindurch den Ausläufern des Tramuntana Gebirges wird es flacher und flacher. Auch die Zivilisation nimmt deutlich zu, Industriebauten und Hochhäuser säumen den Weg. Jetzt wird mir nochmals bewusst wie schön die letzten Tage waren in der Einsamkeit, trotz des Regens.



In Palma angekommen orientieren wir uns zuerst von wo unser Bus später Richtung Flughafen fährt. Wir haben noch massig Zeit und so laufen wir einfach noch ein Stück durch die Gassen. Langsam wird der Rucksack dann doch schwerer nach den letzten Tagen und so nehmen wir noch einen letzten Kaffee in Palma bevor wir den Bus zum Airport besteigen.

Wir nehmen Abschied von der Insel, noch einmal lasse ich meine Gedanken schweifen und mit den anderen die Tage Revue passieren. Immer wieder fallen uns lustige Anektoden ein, die uns ein Lachen ins Gesicht zaubern. Im Flugzeug döse ich bereits vor mich hin, waren die letzten Tage doch etwas anstrengend. Um 22.30 setzt der Flieger zur Landung an.



Rückblickend kann ich sagen das sich der Billigflug absolut rentiert hat und organisatorisch alles geklappt hat. Wir wurden überall nett aufgenommen und konnten so unser vorhaben umsetzen. Leider war das Wetter nicht wie erhofft und so mussten wir die Schlucht Torre de Pareis leider unpassiert lassen. Aber das holen wir nach, denn wir kommen sicher wieder.




Montag, 2. April 2007

Lluc > Embalse de Cuber

Das erste was meine Ohren morgens beim erwachen vernehmen ist das muntere zwitschern der Vögel. Froh läuten sie den Tag herein, sogar ein kleines Stück blauer Himmel leuchtet zwischen den Bäumen. Wir zögern nicht lange und werfen spontan unser Alternativprogramm (Bus von Lluc nach Inca) über den Haufen........

Schnell noch in der Bar neben dem Kloster Lluc einen Kaffee und ein Croissant schnabuliert und schon geht es Berge ein. Je höher wir kamen, desto unfreundlicher wurde auch das Wetter. Bis wir schließlich die Regenhosen + Regenjacken überzogen. Doch am Aufstieg kam man darin kräftig in schwitzen, so dass ich bei einer Regenpause beschloss die Regensachen wieder auszuziehen. Der Weg schlängelte sich weiter nach oben, die Serpentinen wurden steiler.

Die Vegetation veränderte sich zunehmend und wurde karger. Man konnte immer mehr den blanken Fels sehen. Vermutlich waren wir hier schon auf über 1000 Meter gekommen. Plötzlich merkte man auch einen deutlichen Temperaturabfall, so zogen wir schnell die Softshell Jacken über. Genau in diesen Moment zog jedoch eine große Regenfront über uns hinweg und es schüttete wie aus Kübeln. Schnell noch die Regenjacken drüber geworfen und weiter. Der Wind wehte nun auch stark und böhig. Zum Glück hatten wir schwere Rucksäcke so dass wir nicht abhoben. Obwohl wir dringend eine kleine Pause gebraucht hätten, konnten wir in diesem Gelände und bei diesem Wetter keine machen konnten.



Wir waren bereits 4 Stunden nonstop unterwegs, langsam zehrte das Wetter an uns, doch wir mussten weiter. Der Weg war zum Glück gut ausgeschildert. Oben am Gipfel konnten wir kaum die eigene Hand vor Augen sehen. Der Weg wurde zu einem Flussbett, die Pfützen immer größer. Jetzt waren wir am Breakpoint und es begann der abstieg Richtung Cuber Stausee. Wir liefen in einer Art Rinnsal das sich wirklich mit zunehmendem Gefälle in einen kleinen Fluß verwandelte. Man merkte aber auch hier an der Natur das wir nun schon wieder deutlich tiefer kamen. Der See schien noch immer weit weg, keine Strasse in Sicht.

Wie Aufgezogen stiefelten wir weiter hinunter entlang der Pipeline zum speisen des Stausees. Es war nun schon über 6 stunden her das wir in Lluc losgelaufen sind. Die Straße kam uns nun entgegen, und so konnten wir an einer Stelle direkt auf sie zusteuern. Schnell waren wir uns einig uns hier per Anhalter bis Soller mitnehmen zu lassen. Doch ein Gespräch mit Wanderern die wir trafen ließen unsere Hoffnung schwinden.

Kaum auf der Straße hielt ich meinen Daumen raus, Es kam gerade ein Bus der an uns vorbei donnerte. Dahinter ein Tölzer Multivan und danach dann unser Glück. Der blaue VW Bus fuhr langsam an mir vorbei, aus dem Beifahrerfenster winkend eine Frau die uns signalisierte das sie uns mitnehmen wollen. Schnell verstauten wir unsere Rucksäcke im Kofferraum und nahmen in der 3 Reihe platz. Auf den anderen Plätzen saßen bereits Leute aus dieser Gruppe, wieder Rennradfahrer aus Deutschland.

Die Fahrt nach Soller war sehr nett und unterhaltsam. Man setzte uns in der Töpferei ab und dort bekamen wir die Gelegenheit uns schnell etwas trocken zu legen. Es war eine Wohltat, vor allem weil wir schon langsam zum frieren begonnen hatten. Von der Töpferei aus marschierten wir Richtung Soller in die Altstadt um uns ein Zimmer zu suchen. Ein Schild mit Grand Hotel lies uns bereits lustig werden und einige Witze machen. Hatten wir doch dank des Regens uns mit einer ähnlichen Vorstellungen warme Gedanken gemacht.



In einem Kaffee fragten wir dann nach einem Hotel, die Dame verwies uns auf das Gebäude neben an. Sofort fragten wir ob es noch freie Zimmer gibt und wurden schnell positiv aufgenommen. Erst einmal eine heisse Dusche, danach einfach mal die Beine hochlegen. Am Abend genossen wir im Hotelrestaurant eine hervorragende Spaghetti Vongole und dazu einen Vino Rosso. Gegen 09.00 war aber dann auch hier Zeit zum Schlafen gehen. Das war also der dritte Tag....gute Nacht bis Morgen.

Sonntag, 1. April 2007

Sa Calobra > Lluc


Die Windböhen klapperten immer noch an der provisorischen Holztüre, und der Regen prasselte munter auf das Dach. Bereits seit 04.00 liege ich unruhig in meinem Schlafsack, ein dringendes Bedürfnis welches ich mir aber noch verkniff, denn der Weg nach draussen führt nur über die wenigen Eisensprossen. 08.00 es dämmert langsam, auch wenn es immer noch stürmt und regnet ich muss jetzt raus. Schnell in die Regenjacke gepellt und die Schuhe angezogen klettere ich erstmal vom Turm. Die anderen Beiden sind auch gerade am Munter werden........

Jetzt wird erstmal Kaffee gekocht, Blacksurf schmeißt den Gasbrenner an und ich ziehe die Espressomaschine aus dem Rucksack. So eine heisse, braune Brühe schmeckt an diesem Morgen besonderst gut. Wir packen wieder alles zusammen, und machen uns auf den Weg nach unten. Vor uns liegen wieder die wilden Rosmarinfelder. An ein paar kleinen Stellen ist der Fels ausgesetzt und man muss mit dem gewicht des Rucksackes etwas aufpassen.

Nach gut 1 h erreichen wir wieder die Kirche Ermita de S. Lorens. Unsere Hosen waren inzwischen nass durch die Büsche und von oben kamen ebenfalls noch immer Tropfen. Die Karte zeigte uns den Weg hinunter in die Bucht von Sa Calobra. Gegenüber den Serpentinen Richtung Lluc sahen wir den blauen Bus der wohl ein paar Tage vorher von der Straße abgekommen ist. Wir aber wollen erst einmal einen tiefen Blick in die Schlucht torrente de Pareis werfen. In Sa Calobra entschließen wir uns erst einmal etwas zu trocknen und vor allem etwas zu essen. In der Bar wird uns gleich ein Gas Stövchen bereit gestellt als wir triefend bis auf die Haut das Lokal betreten. Der erste Chappucchino ist schnell leer, und die Paella sofort bestellt. Trocken und Satt wollen wir einen Blick in die Torrente werfen, unser Gepäck lassen wir hier erstmal für 2 Stunden stehen.





Der Himmel scheint zu weinen, noch immer regnet es unaufhörlich. Am Anfang der Schlucht stehen zwei große Felsen die den Weg ins Meer zeigen, die Kiesbank erstreckt sich über einige hundert Meter hinein in den Schlund der Berge. Wir laufen ein stück hinter um zu sehen was uns erwartet hätte. Doch an der markanten Stelle die als Anhaltspunkt gilt steht das Wasser viel zu hoch. Außerdem sind die Steine nass und glatt, ein durchdringen der Schlucht wäre an diesem Tag unmöglich. Wir entschließen uns wieder den Rückweg Richtung Sa Calobra zu nehmen.

Der Weg nach Lluc scheint weit, zu weit für einen weiteren Fußmarsch im Regen. So entschließen wir uns es per Anhalter zu versuchen. Wir haben Glück, die ersten beiden die wir fragen haben einen Kombi, sind deutsche Rennradfahrer und haben gerade Zeit. Sie kommen zwar gerade aus Lluc, wollen eigentlich nach Soller aber nehmen für uns den „kleinen“ Umweg gerne auf.



Lluc ist eine alte Klosteranlage inmitten des Tramuntana Gebirges. Es liegt knapp auf 500 Metern über dem Meer und ist bekannt durch die schwarze Madonna die man an dieser Stelle einst gefunden hat. Auch hier hängen die Regenwolken noch immer, dazu kommt der Nebel der Berge. Wir fragen an der Rezeption nach einem Zimmer. Für 37,- Euro können wir uns dieses zu dritt teilen. Wir zögern nicht lange und nehmen das Angebot an.

Zuerst eine heisse Dusche, dann breiten wir alle Sachen aus dem durchweichten Rucksäcken aus und vertreiben uns die Zeit mit Soveniershopping und füllen unserer Bäuche. Kurz vor dem Schlafen studieren wir noch die Geographischen Gegebenheiten der Gegend und tüfteln eine alternative Route aus. Denn der Himmel sieht nicht so aus als würde er am nächsten Tag von einer anderen Seite zeigen.

Mit einem kurzen „Gute Nacht Mädels“ verabschieden wir uns in den Schlaf.



Jetzt noch gleich die Fotogalerien (Danke Blacky)

Galerie 1

Galerie 2

Galerie 3