Freitag, 30. Juni 2006

Tour de France Fieber


Morgen am 1.Juli 06 beginnt die Tour de France mit einem Zeitfahren. Ab dann beginnen für den echten Rennradfan 3 Wochen leiden, mitfiebern, schimpfen, hoffen und siegen. Es geht einmal quer durch Frankreich mit einigen, sicher spannenden, Bergetappen. Wer bekommt das Grüne Trikot? wer das mit den Punkten und wer wird am Ende im Gelben Trikot durch Paris rollen? Viele Fragen die offen sind, vorallem wird bereits im Vorfeld mal wieder groß über Doping diskutiert. Um die eigenen Energien bei der ein oder anderen spannenden Etappe auch weitergeben zu können, ohne das heimische Geschirr zu zerdeppern hat mich gestern eine Mail erreicht. Der Tour de France Stressball;-)

bambi & jassie

Die unzertrennlichen. Die zeichen der Zeit nagen bereits an beiden. Jassie ist bereits 11 Jahre alt, aber immernoch verspielt wie ein kleiner Welpe. Dafür hat sie schon mindestens die 8 bambi unter ihren Pfoten ;-) Aber sie liebt eben kleine Rehleins...

Mit dennen knuddelt sie dann, bis sie auseinanderfallen *lach* aber sie will ja nur spielen ;-)







Donnerstag, 29. Juni 2006

Wo ist Knut?

Jedes Jahr um Weihnachten wirft das blau-gelbe Schwedische Unternehmen Knut aus dem Fenster. Die Berichterstattung über diesen vorgang kann man auch Jahr um Jahr mitverfolgen. Knut wird achtlos hinaus geworfen. Doch was hat Knut angestellt? Durch Zufall.... bin ich gerade Knut auf die Spur gekommen. Nichtsahnend fahre ich an meinem Stammkaffee dem BlackBean mit dem Singlespeeder vor. Ich stelle mein Rad ersteinmal ab und sicheres es mit einem Schloss. Es ist 10 Uhr morgens und die Stadt noch leer.



So nutze ich die Zeit und begebe mich sofort an die Theke. Ich bestelle einen FROZENbean, diesmal mit drischen kleingehäckselten Bohnen. Ich schnappe mir mein Glas und mache mich auf den Weg zu meinem Stammsitzplatz (ja in einem Stammkaffee hat man auch einen Stammsitzplatz) Ich entledige mich meiner BagJack und setze mich auf die Bank mit dem tollen Ausblick. Rechts neben mir mein Singlespeeder, auf dem Tisch vor mir der Helm und mein FrozenBean. Ich stecke mir den Strohalm in den Mund um erstmal einen großen Schluck Frozen zu schlürfen als ich mich fast verschlucke. Mein Blick wandert auf das Schild, aufmerksam lese ich was dort steht - Knut ist heute rausgeworfen worden - Das kann doch nicht sein. Knut hat hier gearbeitet? oder war er nur Kunde? oder womöglich auch Stammgast? Ist er aus der Stadt? Warum hat er Schweden verlassen?

Viele Fragen quälen mich seit dem, Knut lässt mich nicht mehr los. Wer kann mir sachdienliche Hinweise geben über Knut. Kann man Knut noch helfen? ist er alleine? einsam? oder exsitiert er gar nur in meinem Kopf?

FaxWAHN


Der tägliche FaxWAHN beginnt am morgen im Büro. Ich setze mich an meinen Schreibtisch und werfe den PC und meinen Apfel an. Dann gleitet mein Blick langsam nach rechts Richtung Faxgerät.....

Und dort erwartet mich dann fast all morgendlich (ja auch an Sonn- und Feiertagen) eine regelrechte Flut an Faxen die für den Müll bestimmt sind. Nein ich möchte keinen Doctortitel, auch nicht ohne Abi und Studium. Nein ich will keine Künstlichen Palmen im Haus oder Garten haben. Auch keine Ferngesteuerten Autos, Bagger oder Fußbälle. Oder möchten sie eine Wette, ein Glücksspiel oder sonstiges abschließen? Ich mag vorallem keine Geschäftspartner mit irgendwelchen 0190 Nummern am Anfang der rückfaxnummer!! Diese Papierverschwendung all morgendlich, mit der auch das füttern der blauen Tonne keinen wirklichen Spaß macht nervt einfach nur noch. Der Virtuelle Spam kostet zumindest kein unnötiges Papier, gut kann man heute auch diesen sinnlos produzierten Müll im vorfeld stark abwenden. Aber diese Faxe sind einfach eine Frechheit. Also an alle die so etwas Verschicken. Lasst es bitte zukünftig bei meiner Nummer bleiben. Danke ;-)

Mittwoch, 28. Juni 2006

LACHnummer...

oder eher ein schlechter Scherz


Punkt 13.00 bin ich im Schulungszentrum, mit mir weitere 6 Personen. Gut ok, dann schaun wir mal. Wir werden also begrüßt vom Schulungsleiter mit den Worten "Ich bin nicht Bill Gates, sicher kann ich einige Fragen nicht beantworten, aber ich schreibe mir diese gerne auf und reiche die Antworten per Mail nach" Ja was soll dass denn?!? Ich lass mich nicht beirren und denke weiterhin positiv.....

erstmal stelle ich ein großes Wasser an meinen Platz, stelle mein Handy auf aus und zücke meinen Zettelblock + Kugelschreiber. Der Beamer läuft an, sichtbar die erste Folie. Irgendwie wirkt der Mann vorne am Pult aber irgendetwas verpeilt. Wie wild klickt er von Folie zu Folie, etwas unkoordiniert und durcheinander. Die Präsentation ist erstmal zuende und es geht nun ans eingemachte, denken wir uns. Leider weit gefehlt, denn irgendwie scheint der gute Mann selbst nciht zu wissen worum es bei Powerpoint überhaupt geht. Irgendwie gewinne ich (und vermutlich auch die anderen Teilnehmer) den Eindruck irgendetwas läuft hier falsch. Spätestens an dem Punkt wo ich ihm dann erklären muss wo die Vorschau ist, oder wie das mit dem Abspeichern eigener Vorlagen funktioniert ist mir die Lust vergangen.

Da wird für 75 Euro für eine PowerPoint Schulung geworben und erwartet dann dafür doch etwas Fachwissen. Leider haben wir Teilnehmer nun für das Geld nur ein Wasser, Apfelsaft, Cola oder einen Kaffee bekommen. Ich finde das einen absoluten Witz wenn ich ehrlich bin. Da wird wohl morgen eine kleine Beschwerdemail an die Buchungsfirma raus gehen. Denn ich finde es eine absolute Zumutung eine Fachliche 0 dafür zu organisieren einer Gruppe williger und wissenshungriger PowerPoint Einsteiger ein Programm zu zeigen. Die Kenntnisse die ich jetzt habe, hätte ich mir selbst binnen 30 minütiger selbstbeschäftigung auch beibringen können. Wenn Geld so schnell verdient wird, melde ich mich morgen an um diverse Schulungen zu machen für verschiedene PC Programme ;-)

SchulbankDRÜCKEN

Meine Schulzeit ist ja nun auch schon ein paar Jahre her. Heute darf ich aber für ein paar Stunden nochmals auf die Schulbank. Es wird um das Programm PowerPoint gehen. Ich bin schon gespannt was mich erwartet, denn mit diesem Programm habe ich mich bisher noch nie auseinandergesetzt. Die Natur freut sich gerade über ein saftiges Gewitter mit viel Regen ;-)

Montag, 26. Juni 2006

FichtelMountains

Die nächste Tour steht an, oder wollen wir es Tortur nennen. Wir wurden zur Gegenveranstaltung von den Lettenbrüdern in die FichtelMountains eingeladen. Diesmal wird hoch gefahren und runter getragen, ein bisschen Abwechslung muss sein *lach*. Und so wird es dann am kommenden Sonntag, morgens per Zug Richtung Marktredwitz gehen. Natürlich mit gefedertem Material und dem Fotoapparat im Gepäck.

HöhenRAUSCHEN

Ja schatz, im Schwimmbad ist es prima, wir haben gerade Currywurst mit Pommes am Kiosk gegessen. Ist aber recht leer hier, garnix los irgendwie.....*rauschen*....... was Schatz, ich soll noch was Einkaufen, gerne doch. Moment ich schreib eben mal mit....*rauschen*..... Ja, wir sehen uns dann heute Abend ;-)


Noch immer bin ich im Höhenrausch, das Panorama und Erlebte lässt mich nicht mehr los.

Sonntag, 25. Juni 2006

grenzGANG

Ich bin immer noch nicht richtig angekommen. Denn meine Gedanken sind immer noch weit oben in den Bergen, längst die Baumgrenze hinter und gelassen hat sich das Bild über den Gipfeln der Alpen in mein Hirn gebrannt. Dort wird es wohl noch lange Zeit bleiben. In diesem Moment erinnern mich besonderst meine Beine und mein Rücken daran, das es erst gestern gewesen sein muss, als wir aufbrachen um einen Berg zu erklimmen. Wobei das noch leicht untertrieben klingt.......



05.05 der Wecker trällert mit irgend einem Lied leise in mein Ohr, ich habe vergessen welcher Rhythmus es war, vermutlich aber der richtige um mich für den Tag zu stärken. 40 Minuten später trudeln bereits El und Blacksurf vor meiner Haustür ein, wir entladen schnell das Auto um dann auf die Weiterfahrt zu warten. Kurz vor 06.00 kommt dann auch schon der Rote Bus um die Ecke. Jenny und Weichling steigen aus, kurze, flüsternde Begrüßung auf der Straße im Sonnenaufgang während wir den Bus beladen. Noch ein kleiner Espresso bevor wir zum Zielort aufbrechen. Die fahrt vergeht schnell und bereits 3 Stunden später sind wir in Krün, nähe Garmisch-Partenkirchen, von hier soll unsere heutige tour starten. Ausladen, umziehen und auf den Rest des Teams warten. Es dauert nicht lange da kommt das Münchner Auto angefahren, Antje und Showman steigen aus. Auch Rohbau ist bereits eingetroffen. Schnell satteln wir die Räder und machen usn etwas früher als geplant auf den Weg nach oben.





Noch vor ein paar Tagen habe ich mir die Sachlage auf der Karte genau angesehen, und mir schien es, als würde es nur einen Weg auf zum Soiernhaus geben, doch weit gefehlt, es sollte von einer ganz anderen Seite aus nach oben gehen. Die ersten knapp 300 Höhenmeter legten wir zügig auf den Rädern zurück, knapp 50 Minuten später erreichten wir den wichtigsten Abzweig des Tages. Links rein über eine Wiese begann für uns eine Prüfung. Man könnte es auch Grenzerfahrung oder Teamstärkung nennen. Denn die nächsten Kilometer und vor allem Höhenmeter sollten beweisen wie Teamfähig jeder einzelne von uns ist.

In Krün starteten wir übrigens auf knappe 830 Metern. Und an dem Abzweig waren wir also auf knapp 1150 Meter. Den höchsten Punkt den wir erreichen wollten, oder irgendwann mussten, lag bei 2050 Meter über dem Meer. Die ersten Meter waren für den einen oder anderen noch fahrbar, schnell mussten wir aber merken das ab sofort eine neue Disziplin gefunden werden musste. Weichling zeigte uns sofort die beste Technik um sein Rad lange und einigermaßen bequem tragen zu können. Und so schulterten wir alle unsere Räder auf unsere Schultern.




Höhenmeter um Höhenmeter erklimmten wir auf diese weise. Eine kleine Pause um einen Riegel zu essen und einen großen Schluck aus der Wasserflasche zu nehmen machten wir zwischendurch im Schatten. Doch es blieb keine Zeit sich lange aufzuhalten, den unser Weg war noch weit, und es galt keine Zeit unnütz zu verlieren. Der Pfad war eng, und teilweise hatte man große Stufen hoch steigen müssen. Wir kamen der Baumgrenze immer näher, und gegen Mittag hatten wir dann zumindest schon mal freien Blick auf die ersten Gipfel. Vorbei am Kreuzkraben und auf dem Weg zum Feldernkreuz. Der schweiss lief uns bereits herunter, und die Salzkruste im Gesicht konnte man auch schon schmecken. Aber nun gab es kein Umkehren mehr, wir waren schon zu weit. Im Kargen Gelände wurde der Weg immer steiler. Wie eine langezogene Perlenkette erkämpfte jeder für sich Höhenmeter für Höhenmeter. Ab und zu vernahm man ein leises „scheisse“ oder „i mog glei nimmer“ oder ein kleines ächzen. Weichling war uns weit voraus, noch in sicht, was bei dem Baumlosen Fels nicht schwer war, sahen wir ihn oben an einem weissen Schild. Wir malten uns alle aus, das DAS das Ende der Strapazen sein muss. Und so mobilisierten wir alle nochmals unsere Kräfte um dieses Schild zu erreichen. Es wurde so steil, das Rad am Rücken und der Schweiss tropfte bereits in die Augen, meine Kräfte wurden Meter um Meter weniger. Weichling kam mir dann entgegen und nahm mir (hier noch mal ein Danke) mein Rad für die letzten paar Höhenmeter ab. Oben auf dem Grad machten wir erst einmal eine kleine Pause. Wir futterten Riegel und liesen die 3 Stunden Tragen Revue passieren. Der Höhenmesser sagte uns, das wir es fast geschafft haben. Doch wo war die Schöttelkarspitze? Irgend wie sahen wir sie noch nicht. Es kamen uns Wanderer entgegen die wir fragen konnten. Kopfschüttelnd über unsere Waghalsigkeit und den Irrsinn das ganze statt mit Wanderschuhen mit Bike am Rücken zu bewältigen, gaben sie uns die Auskunft das wir es fast geschafft haben. Aber sie sagten uns auch, das es runter auf der anderen Seite wohl auch eher ohne Rad zu empfehlen wäre. Mumpitz, redeten wir uns alle ein, und gingen noch ein paar Meter weiter. Jetzt saßen wir in der Schlucht, die Räder reichten wir uns gegenseitig hinunter, noch um das eine Eck und wir konnten den Anblick kaum glauben. Die Schöttelkarspitze, das Gipfelkreuz und der Soiernsee saumten das Panorama. Nun galt es noch den kleinen Grad zu überwandern und dann konnte man schon auf die Serpentinen des Rückwegs sehen.





Steiniger, loser Untergrund forderte unsere ganze Aufmerksamkeit, bis wir unterhalb der Schöttelkarpitze noch mal halt machten. Aber was wäre eine Gipfelbesteigung ohne oben am Gipfelkreuz gewesen zu sein. Und so stellte ich mein Rad ab und wir machten uns zu 3 auf den Weg nach oben. Es war ein gigantisches Gefühl auf dem Gipfel zu stehen und ich war schon etwas Stolz. Doch die Zeit drängte, denn inzwischen war es früher Nachmittag und man sah die ersten dunkleren Wolken die sich zu einem Gewitter zusammenzubrauen scheinen. Die ersten Serpentinen mussten wir noch zu Fuß und Schiebend zurücklegen, bis wir dann an einer Stelle alle unsere Beinschoner auspackten und uns für die Abfahrt rüsteten.

In großen abständen rollten wir so hinunter bis zum Soiernhaus. Wir besetzen gleich einen Tisch und gaben die ersten Essensbestellungen auf. Zwischen Kaiserschmarrn, Apfelscholle und Käsbrot gönnten wir uns eine kurze Erholung. Haben doch die letzten Stunden an uns gezehrt, und wir waren noch lange nicht am Ziel. Das Soiernhaus lag auf 1622 Metern über dem Meer, und wir mussten ja noch zurück nach Krün was bei 830 Hm lag. Der Weg wurde je tiefer man kam flüssiger, der Schotter feiner und die Serpentinen lang gezogen und flacher. Über den Soiernweg fanden wir den Weg bis hinunter zur Isar, die wir in der Höhe von Vorderriß überquerten. Dort entschieden wir uns dann den Weg über die Mautstrasse zu nehmen. Ein wenig ausrollen wollten wir, jedoch waren wir scheinbar alle so voller Adrenalin, das keiner langsam fahren konnte. Und vor uns sahen wir auch die Gewitterwand die es noch zu jagen galt. Wir hörten schon das erste grummeln des Himmels und sahen den ein oder anderen Blitz am Himmel, doch dann kam schon das gelbe Ortsschild von Krün, für uns hiess es wir waren am Ziel. Am Ziel des Tages, am Ziel unserer Kräfte, am Ziel unseres erlebten. Wir bepackten das Auto mit den Bikes, zogen uns um und machten uns direkt auf den Weg in eine Pizzeria. Denn inzwischen waren wir alle leicht ausgehungert. Wie 8 Cowboys, im breiten Schritt, die Schultern leicht gebeugt betraten wir das Restaurant. Und schon plätscherte draussen der Regen.

21.00 die Dämmerung unseres langen Tages setzte bereits ein. Und wir wollten alle nur noch nach hause. Und so machten wir uns auf den Heimweg im Roten Bus. Showman und Antje mussten nur bis München fahren, Rohbau war alleine unterwegs und deshalb sicher schneller wieder in Nürnberg. Wir im roten Bus kämpften auch bereits gegen die Müdigkeit. An der Autobahn kurz hinter Ingolstadt machten wir nochmals kurze Kaffeepause, und gegen genau 24.00 konnte ich den Haustürschlüssel ins Schloss stecken. Mein Weg führte ungeduscht direkt ins Bett, Mein Mann schlief bereits, ich legte mich still daneben und schlummerte schnell ein.


Mein Tag heute ist bereits einige Stunden alt, ich habe die Fotos von gestern auf den PC geladen und tippe hier unaufhaltsam Buchstabe für Buchstabe in die Maschine. Meine morgendliche Kanne Tee neigt sich dem Ende. Und wenn ich gleich wieder den Bürostuhl verlassen werde, wird mich ein zwicken im Rücken und meine müden Beine wieder daran erinnern, das es erst gestern war.

Ich möchte nochmals allen danken die diese Tour zu dem gemacht haben was es am Ende war. Ein gigantischer Erlebnis das nur so im Team möglich war. Es war eine Grenzerfahrung, eine Bewusstseinserweiterung, ein Kennen lernen des ICH´s und vor allem seiner FREUNDE.

DANKE

Blacksurf, Jenny, Antje, Weichling, Rohbau, Schowman und El



Tagesauswertung: 40 Km / 2100 Hm, ca 25 Grad, 3- 4 Liter Wasser, 1 Banane, 3 Riegel, 1 Scheibe Brot, 3 Kaffee aus der Dose, 1 Portion Bruscetta, 1 Pizza Tricolor, 1 Espresso, Schweiss

Mehr Bilder zu dieser Tour:

-- Album Bilder Antje

-- Album Bilder Weichling

-- Album Bilder Coffee

-- Album Bilder Blacksurf Teil 1

-- Album Bilder Blacksurf Teil 2



weitere Alben coming soon...

Samstag, 24. Juni 2006

Bärenjagd

Gleich gehts los Richtung JJ1. Wir sind bewaffnet mit Bikes und ausrüstung. Also Bruno, pass auf dich auf, denn wir werden heute ein Stück Karwendelgebirge einnehmen. Aber keine Sorge, wir tun dir nix ;-)

Donnerstag, 22. Juni 2006

bagaboo


Meine bisherige Messengerbag, das Raumwunder wurde irgendwie langsam zu klein. Deswegen habe ich mich auf die Suche nach etwas größerem gemacht. Natürlich gerne wieder etwas individuell. Dan meiner ESK Freunde war ein Hersteller schnell gefunden. Und dann ging es schon los.....




Da es noch einige Mitbesteller gab, hat sich Ampelhasser gemeldet er würde die Bestellung in Ungarn übernehmen. Und so haben wir alle Designevorschläge an Ampel weitergegeben. Nach ncihteinmal 3 Wochen bekam ich die Nachricht die Taschen sind da. Schon gespannt auf die Live-Ansicht erwartete ich mit großer Spannung das Paket aus Berlin. Gestern Mittag kam es dann an. Karton aufgerissen, Taschen rausgeholt, WOW.





Ich staunte nicht schlecht über Qualität und Größe. Sie ist einfach super geworden, und vorallem wirklich ein gutes Stück größer als meine BagJack. In die neue Bagaboo könnte man locker einen Kasten Mineralwasser verschwinden lassen. Man kann sie auch sehr gut mittels verschiedener Spanngurte zusammenzurren. Preis Leistung von Bagaboo stimmt auf den ersten Blick, jetzt wird sie das nächste Jahr auf Herz und Nieren geprüft.

Mein dank gilt nocheinmal an die promte erledigung von Ampel und vorallem Bagaboo ;-)


Mittwoch, 21. Juni 2006

BikeWandern

Da die nächsten großen Touren in Alpine Regionen anstehen, und hier wohl auch ein wenig Tragen, Schieben und Radwandern auf dem Programm stehen, habe ich mich nach entsprechendem Schuhwerk umgesehen. Gerne wollte ich halbhohe, die auch den Knöchel etwas schützen, leider aber ist die auswahl für Frauen auf diesem Sektor eher mager. Zugeschlagen habe ich jetzt bei SCOTT mod. Boulder. Cleats sind montiert und gerade werden sie schon eingelaufen ;-) Outdoortest dann Samtag im Karwendelgebirge.

Weltmeisterlich


di campione del mondo. Den werden sich meine geheimen Favoriten holen, so jetzt ist es raus. Ja ich stehe auf Italia, Azzuro und Pasta. Und deshalb habe ich heute für meinen Tischkicker, für meine Mannschaft neue Bekleidung geholt. Denn Sie sollen zukünftig in meiner Farbe und meine Nation Spielen. Gefunden habe ich das ganze bei Kicker-Trikot ITALIA....fare un gol....moltissimo

Dienstag, 20. Juni 2006

Nachschlag 67/22

Es war schon ein etwas verrücktes Vorhaben von mir. Wieder mal im Leichtsinn behauptete ich, diesen Botendiest locker mit dem Bike/Singlespeeder zu erledigen. Jetzt gab es kein zurück, auch wenn es schon morgens weit über 25 Grad hatte.....

Und so packte ich nach und nach meine Tasche. 2 x 750 ml wasser + 1 Riegel soltlen reichen. Denn schließlich konnte ich auf halber strecke nachtanken. 11.00 rückte näher und auch der Termperaturpegel pendelte sich schnell bei 31 Grad ein. Pünktlich sattelte ich meine Tasche auf, und klickte in die Pedale. Die Hin-Route hatte ich fest in meinem Kopf. ich wollte den ersten Teil am Kanal entlang bis Burgfarnbach. Der Weg war leer wie ich ihn selten gesehen habe, aber das lag vermutlich daran das es helliger Werktag war. Also kurbelte ich alleine vor mich hin, der Himmel blau und es ging bis dato kein Lüftchen. Das sollte sich jedoch im laufe des Tages noch ändern.

Von Burgfarnbach ging es direckt über die Dörfer Richtung Tuchenbach, und von Dort grob Richtung Herzogenaurach und dann bog ich links am Schild ab wo Münchaurach stand. Inzwischen war meine erste Wasserflasche fast geelert und der Riegel vertilgt. Langsam merkte ich auch das Gewicht der Tasche auf meinem Rücken. Genau be Kilometeri 29,67 erreichte ich meinen Zwischenstopp. Nach Kaffee und Kuchen und der Erledigung meines ursprünglichen Botendienstes packte ich wieder alles zusammen und entschloss mich genau um 15.00 wieder Richtung Heimat zu rollen. Die Wolken am Himmel bauten sich inzwischen zu ermahnenden Frakmenten zusammen, und es wurde dunkler und dunkler. Ich entschloss mich eine andere Route zu nehmen. Diesmal über Herzogenaurach direkt bis Frauenaurach und ab dort wieder auf den Kanal. Was ich mir schon dachte, und sich auch später bestätigte, war diese art der Strecke um fast 8 Kilometer länger.



Als ich in Frauenaurach wieder auf den Kanalweg wechselte sah ich links neben mir eine schwarze Wolkenwand udn der Wind frischte deutlich auf. Zum Glück kam der Wind aber von schrf rechts udn so beeilte ich mich und trat ein wenig schneller in die Pedale. Lust auf eine Dusche hatte ich nicht unbedingt. Unterwegs nahm ich noch ein paar Brotbestellungen auf und erreichte knapp 90 Minuten später den heimischen Bäckerladen. Verschwitzt und doch etwas KO nahm ich mein Brot und radelte die letzten 2 Km nach hause. Mein Singlespeeder war weiss vor Staub, ich duschte ihn erstmal ab bevor ich selbst im Bad verschwand. Alles in allem waren es dann 67 Km bei einem 22 Schnitt mit dem Singlespeeder, eine schöne Grundlagenausfahrt.

Den rest der Woche werde ich bewusst langsam tun, was Biken anbelangt. Denn am Samstag fahren wir unsere diesjährige erste Alpentour. Es geht in das Karwendelgebierge und unsere aufgabe wird heissen:

"Auf den spuren von Bruno"


(Bruno = JJ1der Braunbär der derzeit auch die Finnischen Hunde auf trapp hält)

Montag, 19. Juni 2006

67 KM/22 Schnitt

Und ich bin jetzt K.O. Bei 31 Grad in der Vollen Sonne darf man das auch. gleich gehts Essen fassen und dann die Beine hochlegen. Also verzeiht, aber Bericht + Bilder gibt es dann erst morgen früh ;-)

HitzeSCHLACHT


Gleich geht es wieder auf den Singlespeeder für eine längere Runde. Einmal mehr Hobby und Beruf verquicken. Wobei es heute sicherlich eine Hitzeschlacht werden wird. Bis über 30 Grad sind angesagt. Habe mir schon 2 große Wasserflaschen bereitgestellt. Um 11.00 gehts los, Bericht folgt.

Sonntag, 18. Juni 2006

Luschenrunde

Das Ziel war klar, Feuchtwangen galt es zu erreichen, egal wie. Kurzerhand schmiedete ich morgens noch einen Schlachtplan aus und unterrichtete meine treue Begleiterin über mein Vorhaben. Sie brauchte nicht lange um zu entscheiden das sie mich ein Stück begleiten würde. Und so trafen wir uns wie abgesprochen 13.00 zum Schlachtzug in den Rangau....





Es ging Richtung Westen, wir nahmen ersteinmal die Hauptader der üblichen Transportwege um etwas Zeit zu gewinnen. Der wind kam von vorne rechts und so machten wir uns hintereinander klein um kräfte zu sparen. Bereits auf den ersten Kilometern verlor ich eine wichtige Versergunspulle, aber zum Glück hatte ich in meiner Trikottasche noch weitere 750 ml Wasser, das sollte ersteinmal reichen. Stetig ging es bergauf und so blieb uns kaum Zeit zu verschnaufen. Doch plötzlich hörte ich ein leises Wimmern was sich binnen kurzer Zeit zu einem lauten Zisch entwickelte. Ich zog den Anker und stellte schnell fest das ich Vorne Platt war. Aber wie immer waren wir gerüstet für alle unwegbarkeiten, und so machten wir kurz Halt um den Schlauch zu wechseln. Blacksurf konnte garnicht so schnell den Foto herauskramen, war mein Reifen auch schon wieder mit Luft befüllt und es konnte losgehen.



Ohne Nahrungsaufnahme ging es erstmal weiter Richtung Ansbach. Wir durchfuhren noch klein Amerika um dann den Herrschaftlichen Blick über ansbach in uns aufzusaugen. Die hälfte war geschafft und damit auch trennungspunkt von Blacksurf und mir. Bei einer kleinen Lagebesprechung stärkten wir uns mit einem heissen tropfen schwarzes Gold um dann frisch gestärkt unsere eigenen Wege zu gehen. Und so machte sich Blacky wieder auf Richtung Nordost in die Heimat.





Ich hingegen musste noch ein gutes Stück Richtung Südwesten hervorstossen. Denn ich musste unbedingt mein Ziel erreichen. Auf mich allein gestellt und immer den Wind im Gesicht stemmte ich mich der Gewalt der Hitze und des steigenden Asphalts. Meine letzte Pulle wurde leerer und leerer. Ich erklimmte Hügel um Hügel in der Hoffnung in der Ferne schon das Ziel zu erkennen. Doch riesige Windmühlen versperrten mir die Sicht. Und so kurbelte ich weiter wie im Wahn. Meine Kräfte schwindeten nun doch langsam. Mein Tacho zeigte bereits eine stattliche Kilometerzahl an als ich ein Gelbes Ortsschild sah, Feuchtwangen. Ich war da, nun musste ich nur noch den Truppenplatz meiner Zielunterkunft für die nächsten Stunden finden. Aber ich hatte vorgesorgt und mir alle Koordinaten genauestens aufgeschrieben und eingeprägt.



Am waldesrand sah ich schon jemanden wild mit den händen fuchteln, einen Augenblick dachte ich an eine Vatermorgana, doch es war mein liebster Lebensbegleiter, der mich schon erwartete. Seine angsvolle Mine wandelte sich nun schnell in ein freudiges Strahlen. Und so genossen wir noch den Nachmittag/Abend in der Gruppe der Sandplatzspieler. Auch hier wurde das Ziel eines Sieges knapp erreicht, und damit ein weiterer Grundstein gegen den Abstieg gelegt.

P.S. auch mein Popo hat durchgehalten, trotz neuer Hose und dem Carbonteil auf dem ich saß ;-)

Samstag, 17. Juni 2006

AufbruchSTIMMUNG

Ich treffe gerade letzte Vorbereitungen für den heutigen Tag. Aus einer Bierweinlaune heraus habe ich gestern getönt ich fahre meinen Mann beim Tennis besuchen. Und so werde ich mich gegen Mittag aufs Scwuckenrennrad setzen zu einer echten Luschenausfahrt. Foto + Ersatzschlauch ist natürlich an Bord. Nun hoffe ich das ich die Runde auch überlebe ......

Der Keller hat meinem Rennrad zumindest wohl nicht so gut getan. Denn der Hintere Schlauch wollte heute keinerlei Luft mehr annehmen. Und so habe ich schnell noch den Schlauch gewechselt. Die Kette sah auch etwas angestaubt aus, ein paar Tropfen Öl und sie glänzt wieder. Ein bisschen Angst habe ich nur um meinen Popo, der ja schon lange nicht mehr auf diesem Carbondingens gesessen hat. Aber ich werde sehn ob ich durchhalten, nein kneifen gibts nicht. Also ran an die Schwucke und los.



Freitag, 16. Juni 2006

KaffeeFAHRT oder die 3 Affen im Wald

Das es freilaufende Bären in unseren Regionen gibt wissen wir ja aus Funk und Fernseher. Aber nun sind gestern auch noch die "drei Affen" gesichtet worden. Was so eine Begegnung für Auswirkungen haben kann, möchte ich heute erzählen.....

Heiliger Besuch kündigte sich bereits für Mittwoch Abend an. Und so geschah es das wir für den Donnerstag, es war hier ja Feiertag, eine zünftige Kaffeeausfahrt gebucht wurde. Unsere Kohlehydratspeicher füllten wir noch gemeinschaftlich am Mittwochabend auf. Schon bei diesem plausch taten sich die dunkelsten Geheimnisse über den ein oder anderen auf. Und so verabredeten wir uns für das Duell am Bike, um 10.00 an der Alten Veste. Pünktlich waren die 3 Affen am Turm zur Veste und warteten auf die beiden Heiligen aus der tiefen Pfalz. Der Zeiger der Uhr war schon weit über die 10.00 hinaus geschritten als mein Telefon zirpte. "Wir sind im Landeanflug" meinte sie Stimme am anderen Ende der Funkteiltung.



Gegen 10.30 brauste dann das Fremdstädtische Auto an uns vorbei. wir halfen beim Auspacken der Zweiräder und dann ging es los. Inzwischen galt es gute 45 Minuten einzuholen die wir nun zu spät dran waren. Mit Vollspeed bogen wir als hinein in den abgründigen Wald. Auch hier stand zu diesem Zeitpunkt bereits die brütende Hitze in den Bäumen. Entlang einiger kleiner Trails war das Ziel am Waldende schon in Sicht. Die Burg zu Cadolzburg.



Nachdem ich am Morgen keine Zeit mehr für mein Dopinkaffee hatte, drängte die Zeit für einen Nachschlag. Und so kurbelten wir mit letzter Kraft zur uns bekannten Tränke. Ich sicherte sofort einen Sonnigen Platz, wären die anderen noch ihre Bekleidungsordnung kümmerten. Wenige Minuten später brachte uns dann beriets die Bedienung unsere ausführliche Bestellung.



Frisch gestärkt konnten wir nun die Reise vortsetzen. Wir bogen erneut in den Wald hinein und suchten uns den Rückweg. Im flotten Tempo erreichten wir unseren Ausgangsort. Leider musste ich hier die Truppe verlassen. Denn ich musste mich um Grillen & Chillen in meiner Heimatlichen Unterkunft kümmern. Die anderen beiden Affen kümmerten sich aber noch bei Frucht und Gerstensaft um die beiden Besucher. Vermutlich wurden hier bereits neue Pläne für eine erneute Ausfahrt getroffen. Ich werde gleich mal nachfragen ;-)

Heute ist nun Freitag, kein Feiertag und die Arbeit wird mmich wohl auch gleich wieder einfordern. Aber das Wochenende ist in Reichweite ;-)






Donnerstag, 15. Juni 2006

gartenSOMMERlaune

Ein paar kleine, fotografisch festgehaltene, Einblicke aus 250qm Garten. Es ist immer wieder eine Freude dort die Seele baumeln zu lassen. Hier ist heute Feiertag und ich werde gleich eine Runde mit dem Bike drehen. Danach dann am Abend Grillen und Chillen. Also bis morgen ;-)

Mittwoch, 14. Juni 2006

32°


Und ein sicher erhöhter Ozonwert. Eine kleine Pixelmischung


Wieder einmal mehr konnte ich heute Vormittag Arbeit + Vergnügen verbinden. Und so schwang ich mich gegen kurz vor 11.00 auf meinen Singlespeeder, grobe richtung Schwabach. Ich hatte genügend Zeit für die anfahrt eingeplant, und so konnte ich noch ein paar nette Haken schlagen. Bei einer dieser Haken fand ich dann dieses lauschige Plätzchen.







Jetzt bin ich wieder zuhause angekommen und werde meinen Teint noch etwas erweitern ;-)