Dienstag, 20. Juni 2006

Nachschlag 67/22

Es war schon ein etwas verrücktes Vorhaben von mir. Wieder mal im Leichtsinn behauptete ich, diesen Botendiest locker mit dem Bike/Singlespeeder zu erledigen. Jetzt gab es kein zurück, auch wenn es schon morgens weit über 25 Grad hatte.....

Und so packte ich nach und nach meine Tasche. 2 x 750 ml wasser + 1 Riegel soltlen reichen. Denn schließlich konnte ich auf halber strecke nachtanken. 11.00 rückte näher und auch der Termperaturpegel pendelte sich schnell bei 31 Grad ein. Pünktlich sattelte ich meine Tasche auf, und klickte in die Pedale. Die Hin-Route hatte ich fest in meinem Kopf. ich wollte den ersten Teil am Kanal entlang bis Burgfarnbach. Der Weg war leer wie ich ihn selten gesehen habe, aber das lag vermutlich daran das es helliger Werktag war. Also kurbelte ich alleine vor mich hin, der Himmel blau und es ging bis dato kein Lüftchen. Das sollte sich jedoch im laufe des Tages noch ändern.

Von Burgfarnbach ging es direckt über die Dörfer Richtung Tuchenbach, und von Dort grob Richtung Herzogenaurach und dann bog ich links am Schild ab wo Münchaurach stand. Inzwischen war meine erste Wasserflasche fast geelert und der Riegel vertilgt. Langsam merkte ich auch das Gewicht der Tasche auf meinem Rücken. Genau be Kilometeri 29,67 erreichte ich meinen Zwischenstopp. Nach Kaffee und Kuchen und der Erledigung meines ursprünglichen Botendienstes packte ich wieder alles zusammen und entschloss mich genau um 15.00 wieder Richtung Heimat zu rollen. Die Wolken am Himmel bauten sich inzwischen zu ermahnenden Frakmenten zusammen, und es wurde dunkler und dunkler. Ich entschloss mich eine andere Route zu nehmen. Diesmal über Herzogenaurach direkt bis Frauenaurach und ab dort wieder auf den Kanal. Was ich mir schon dachte, und sich auch später bestätigte, war diese art der Strecke um fast 8 Kilometer länger.



Als ich in Frauenaurach wieder auf den Kanalweg wechselte sah ich links neben mir eine schwarze Wolkenwand udn der Wind frischte deutlich auf. Zum Glück kam der Wind aber von schrf rechts udn so beeilte ich mich und trat ein wenig schneller in die Pedale. Lust auf eine Dusche hatte ich nicht unbedingt. Unterwegs nahm ich noch ein paar Brotbestellungen auf und erreichte knapp 90 Minuten später den heimischen Bäckerladen. Verschwitzt und doch etwas KO nahm ich mein Brot und radelte die letzten 2 Km nach hause. Mein Singlespeeder war weiss vor Staub, ich duschte ihn erstmal ab bevor ich selbst im Bad verschwand. Alles in allem waren es dann 67 Km bei einem 22 Schnitt mit dem Singlespeeder, eine schöne Grundlagenausfahrt.

Den rest der Woche werde ich bewusst langsam tun, was Biken anbelangt. Denn am Samstag fahren wir unsere diesjährige erste Alpentour. Es geht in das Karwendelgebierge und unsere aufgabe wird heissen:

"Auf den spuren von Bruno"


(Bruno = JJ1der Braunbär der derzeit auch die Finnischen Hunde auf trapp hält)

Kommentare:

niep niep hat gesagt…

ich hab selten jemanden gesehen, der so sehr sein hobby in seinen beruf integriert hat. (sofern dieser nicht vollständig aus dem hobby bestand) son bissel neid ist schon da manchmal. ;-)

coffee-in hat gesagt…

benzin ist ja teuer, da benutz ich lieber meine muskelkraft *gg* auch wenns länger dauert ;-) mein chef hat da verständis *lach*

Olaf H. hat gesagt…

so ist Coffee nun eben mal. Eben einmalig;-) Respekt auch von meiner Seite !

trailblaster hat gesagt…

auch respekt von meiner seite
aber ich muss hier auf kreta derzeit bei ueber 35 C die beine wirbeln lassen
1 2 3 ich wuensche mir mein camelbak herbei ;-)

coffee-in hat gesagt…

@ trailblaster, hast du den vergessen? naja wobei ich meinen garnicht mehr so gerne nehme, lieber 2 flaschen ;-)

trailblaster hat gesagt…

2 flaschen sind hier einfach zu wenig und der camelbak isoliert ja auch etwas und ja ich habe das ding leider vergessen.

coffee-in hat gesagt…

tztzt, wie lange bleibste denn noch?

trailblaster hat gesagt…

hmm mal sehen
geplant ist erstmal bis september
vielleicht auch laenger, aber eher
nicht, da mir d-land doch auch fehlt und ich so vielleicht auch
noch etwas an sommer mitbekomme