Sonntag, 31. Dezember 2006
Coole Mucke Day
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Samstag, 30. Dezember 2006
Freitag, 29. Dezember 2006
Jahresrückblick
Ich ordne schnell die Akten nach Priorität, in dieser Zeit höre ich bereits den Wasserkocher klacken. Mein Tee ist fertig und ich nehme ihn mit zu meinem Arbeitsplatz. Es ist immer noch still, nur das Radio summt den aktuellen Pop rauf und runter. Draussen ist es fast noch dunkel, nur leichte Siluetten kann man erkennen. Auch die anderen Fenster gegenüber sind noch dunkel.
Der letzet Arbeitstag des Jahres ist angebrochen. Es ist alleswie immer und doch nicht, meine Gedanken blicken zurück auf ein ganzes Jahr, 365 Tage, spannende und sehr ausgefüllte Tage. 2006 war ein Reisejahr, ich habe viel gesehen, Skifahren, Paragliden über den Bergen, eroberung der Röhn mit den Eisenschweinen, Dresden, Berlin, die Mountainbike Fahrt über die Alpen (Grainau > Gardasee), die vielen Biketouren hier und in den Alpen. Aber es war auch ein sehr arbeitssames Jahr, oft habe ich Samstage, Sonn- und Feiertage im Büro verbracht, die Kunden in das neue Programm eingeben und Kurierfahrten erledigt. Ich habe mir 2006 ein Traumbike, das Liteville, zusammengebaut und mir auch sonst den ein oder anderen kleinen Traum erfüllt.
Doch das wichtigste war meine Gesundheit. Denn ich bin 2006 weitestgehend schubfrei geblieben. Bis auf ein paar kleinigkeiten, über die ich schon lange hinweg sehe, hatte ich keine größere Behandlung mit Cortison. Ich nehme nun seit mehr als 1,5 Jahre Copaxone und vertrage dies sehr gut. Meine Fitness, mein Sport, das Biken und die Pläne für Ziele halten sowohl meinen Kopf, als auch meinen Körper in Bewegung. Es tut mir gut mir Ziele zu setzen, etwas erreichen zu wollen.
Und so steht nun das Jahr 2007 vor den Toren. Auch für das Jahr habe ich mir schon ein wichtiges Ziel gesteckt. Ein ehrgeiziges Ziel, einen Traum, ein Wagnis. Ein Ziel das mich weiterhin ermutigt mich nciht gehen zu lassen, meine Krankheit im Griff zu behalten, etwas zu tun, mich nicht auszuruhen, sondern zu erleben, zu fühlen und zu begreifen. Vor der besteigung des Kilimandscharo liegen aber noch weitere Ereignisse. Vorraussichtlich im Februar werde ich Patentante für die kleine Sophia. Jeder Tag der vergeht freue ich mich mehr auf diese Aufgabe.
Noch immer sitze ich etwas gedankenverlohren auf meinem Bürostuhl, und kann rückblickend nur DANKE für das vergangene sagen. Danke allen die dazu beigetragen haben, 365 Tage zu dem werden zu lassen, was es war.
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Donnerstag, 28. Dezember 2006
Heimliche Liebe
Im Briefkasten lag heute eine Weihnachtskarte von Paolo, miteinander aufgewachsen in Riccione, er der Hotelsohn in meinem alter, ich die Tochter Jahrelanger Gäste. Noch heute pflegen wir eine enge Verbundenheit. Und von Jahr zu Jahr fahre ich in meine zweite Heimat um wieder "Hallo" zu sagen. Wenn ich die Augen schliesse, kann ich das Meer riechen und die Luft schmecken. Man kennt jedes Haus und fast jedes Geschäft. Auch der Mann in der Eisdiele ist nur älter geworden, das eis schmeckt noch wie immer. Die Sehnsucht wird größer, es wird Zeit das ich mal wieder "Hallo" sage.
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Nach der Saison, ist vor der Saison
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Mittwoch, 27. Dezember 2006
Papier & Buchstaben
Aber die Geschichte um Corinne, Lketinga und Ihre gemeinsame Tochter Napirai, die Familie und die Erlebnisse in Kenia und wieder zurück in der Schweiz lassen mich nicht aufhören. Wie sie erzählt über ihren Rückblick nach Kenia, ihr neues Leben und die vielen Probleme die sie in den letzten Jahren hatte. Gegen 23.30 schliesse ich das Cover des Buches. Einen Moment verharre ich still auf dem Sofa, befor sich mein Körper in Bewegung richtung Schlafplatz setzt. Müde und doch hellwach lege ich mich hin ohne die augen richtig schließen zu können. Auch das Fernsehprogramm kann mich nicht ablenken. Meine Gedanken schwirren immer wieder um die letzten paar Stunden, in denen ich ein teil des Lebens von Corinne war.
Eingetaucht in meine Träume kann ich auch hier nicht loslassen. Aufgewühlt, Gedankvoll öffne ich die Augen am Morgen.
Es ist mir in dieser Form noch nie passiert. Noch nie habe ich ein 300 Seiten Buch an einem Abend komplett gelesen. Noch nie hat mich eine Geschichte so gebannt festgehalten und mir den Schlaf geraubt. Nicht zuletzt vielleicht deshalb, weil Afrika auch für mich im nächsten Jahr so nah sein wird.
Corinne Hofmann hat auch in ihrem zweiten Buch - Zurück aus Afrika - beschrieben wie sie das Dach Afrikas begeht. Wie sie all ihre Kräfte zusammen nimmt um oben auf dem höchsten freistehenden Berg der Welt zu stehen. Wie sie von dort nochmals zurück blicken will in ihr Land Kenia, das ihr so viel gegeben und doch genommen hat. Wenn ich im September 2007 Oben richtung Uhuru Peak laufe, werde ich sicher auch an dieses Buch denken.
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Dienstag, 26. Dezember 2006
Zapping - eine Reise
-Schäuferle mit Klösen und Bayerischkraut-
-Esspresso Panna Cotta mit Ribisel-
-Selbstgemachter Käsekuchen-
Noch 2 Stunden bis Buffalo :-)
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Montag, 25. Dezember 2006
Urbaner Lifestyle
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Sonntag, 24. Dezember 2006
Oh Heiligerabend
nehmen wie er ist, ist noch
gar nichts, das muss
man immer. Die wirkliche
Liebe besteht darin, ihn
auch zu wollen, wie er ist.
Die Vorbereitungen in der Küche laufen bereits, wärend ich den Baum putze. Die CD mit der Weihnachtlichen Musik liegt bereit und draussen sitz Herr Frost noch auf den Wiesen und Dächern. Ich möchte auf diesem Weg allen eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit wünschen. So und jetzt muss ich rann, das Stachelige grün ruft schon, und die Gans will in die Röhre :-)
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Samstag, 23. Dezember 2006
Cilio - Kaffeemaker
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Freitag, 22. Dezember 2006
Valandre
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Donnerstag, 21. Dezember 2006
92,9 der Absturz eines Senders.....
Es läuft gerade der - Powermorgen - bekannte Stimmen versuchen einen Witz deben den anderen zu reihen. Doch irgendwie kann ich nicht lachen, schon lange kann ich über diese aufgefädelten Peinlichkeiten nicht mehr lachen. Ich kann mir nichtmal mehr ein Schmunzeln heraus drücken.Viel mehr wandelte sich in den letzten Monaten alles zu einem Kopfschütteln. Anfangs dachte ich noch es sei ein "Ausrutscher". Mehr und mehr komme ich jedoch zu dem Ergebnis, das soll so sein.
Aber nicht nur das die Witze flach sind, sie sind inzwischen sogar Menschenverachtend. Zudem werden wilde Rülpsereien und laute Winde über den Äter verschickt. Ich höre noch ein weilchen zu und dann kommt wieder so ein flacher Gag, wo scheinbar nur die Moderatoren drüber lachen können. An dieser Stelle entscheide ich mich den Sender nun dauerhaft zu wechseln. Kurzerhand stelle ich Antenne Bayern ein. Meine Ohren lauschen und können sogar beim kleinen Nils lachen.
Bin ich alt geworden? Oder weshalb verstehe ich diesen jung fränkischen hippen radiosender N1 nicht mehr? Denke ich zuviel über andere nach? bin ich zu gut erzogen? oder warum finde ich furzen und rülpsen in der Öffentlichkeit peinlich und stil los?
ich höre auf mir diese Fragen zu stellen, denn ich kann auch ohne diesen peinlichen Sender leben. Viel besser sogar, denn jetzt muss ich morgens nicht mehr kopfschüttelnd im Bad stehen, sondern kann bei guter Mucke wieder moschen.
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Mittwoch, 20. Dezember 2006
Püppi
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Dienstag, 19. Dezember 2006
be carving
............ gelohnt hat. Die Skier sind wirklich super. Diese Saison werde ich vermutlich nicht mehr zuschlagen, vielelicht im nächsten winter. Udn dann wird es eher der Speed oder Swing. Aber das hat ja erst noch Zeit. Kaum Zuhause habe ich bereits für Anfang März wieder ein WE Skipiste ausgemacht. Diesmal nicht als Selbstfahrer, sondern mit dem Bus. So jetzt geh ich mir erstmal einen leckeren latte Macchiato machen und stürtze mich dann den Aktenhang hinunter :-)
Natürlich will ich Euch auch ein paar Winterimpressionen so vor Weihnachten mitgeben. Es gibt tatsächlich ein paar kleine Ecken wo Schnee liegt.




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Montag, 18. Dezember 2006
swingingspeedfirnis
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Sonntag, 17. Dezember 2006
Bergruh
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Samstag, 16. Dezember 2006
Weihnachtsleckereien
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Freitag, 15. Dezember 2006
Sado-Maso
"Ok, dann testen wir mal". Was will er Testen, Mit geöffnetem Mund bin ich nicht im stande mich zur Wehr zu setzen. Er nimmt einer seiner langen Instrumente und hält etwas kaltes in meinen Mund. Kurz zucke ich zusammen, da dieses Gefühl nach bruchteilen von Sekunden doch unangenehm wird. Jedoch an einer Stelle merke auch ich kein zucken, kein unwohles Gefühl, einfach nichts. Das Röntgenbild bringt dann noch die Gewissheit. Der Zahn, also die Wurzel ist Tod, und der Knochen darumter beginnt sich bereits zu sersetzen. Nicht gut, garnicht gut.
Wir besprechen die weiteren Möglichkeiten die es nun gibt. Und da man sowohl als Arzt als auch als Patient dafür sorgen sollten den Zahn doch noch zu erhalten, werde ich um eine Wurzelbehandlung nicht herum kommen. Den Zahn jetzt einfach komplett zu entfernen wäre falsch. Vorallem da die anstehenden Zähne und Wurzeln noch völlig ok sind.
Ein bisschen sadistisch muss ich jedoch schon veranlagt sein, denn ich habe bereits für Januar meinen ersten Wurzeltermin fest ausgemacht. Der Doc weiss auch das ich im September nach Afrika will, und gerade deshalb ist es wichtig wenn die Sache sofort anzugehen und keine Zeit zu verlieren. Ein bisschen kraust es mich schon, wenn ich ehrlich bin, aber deswegen auf die lange Bank schieben kommt garnicht in Frage. Ich will gerne meine Zähne noch ein paar Jahre so erhalten wie sie sind. Denn ich habe noch keine Kronen oder Brücken oder sonstige, größere Implantate oder Plomben.
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Donnerstag, 14. Dezember 2006
FM-Transmitter
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Weiber-Wichteln
Ich habe noch heute diesen unangenehmen duft in der Nase. Das Wichteln Lockerte aber dann die Stimmugn wieder auf. Bekommen habe ich von meinem Wichtel eine schöne Laterne aus Gusseisen mit Kerze. Habe mich sehr gefreut. Weiter gingen über den Tisch Badedüfte, Bücher, Schokolade, Schälchen. Es war wie immer ein amüsanter Abend mit vielen Geschichten. Freu mich aufs nächste treffen mit Euch :-)
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Mittwoch, 13. Dezember 2006
Babel
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JahresENDspurt
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Dienstag, 12. Dezember 2006
Africa - teNeues
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Montag, 11. Dezember 2006
Nickel is back (Nickelback)
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Sonntag, 10. Dezember 2006
Vermittelt
und ich so mitten drin. Es dauerte nicht lange dann erzählte man mir von der einen Seite das Leid. Im laufe des abends dann auch die andere Seite. Ich stellte fest, das hier scheinbar durch Kommunikationsarmut aneinander vorbei geredet wurde und dadurchdie fronten auf eis gelegt sind. Sowas muss sich doch ändern lassen. Mit dieser Grundlage versuchte ich nun also zu vermitteln, bzw das Eis zum antauen zu bringen.
Leider mussten wir heute vormittag wieder los Richtung Heimat. Ich hoffe aber das ich vielelicht ein paar Gedanken hinterlassen habe und das vielelicht der ein oder andere der Parteien über meine Worte nachdenkt. Ich finde es schade wenn man nmicht mal versucht etwas zu ändern und wieder einen gemeinsamen Nenner zu finden, vorallem dann wenn die Hürde eher künstlicher Natur ist. Manchmal denke ich geht es uns zu gut, wir haben auch teilweise keien richtige Streitkultur mehr. Lieber wird der andere einfach ignoriert ohne jemals ausgesprochen zu haben warum. Dabei ist es doch so wichtig zu wissen wieso man vielleicht aneckt oder missvertsanden wird.
Naja, ich glaube das Geburtstagskind hätte sich gerne einen anderen 80 Geburtstag gewunschen, wenn er sich heute überhaupt noch daran erinnern kann!!
So und jetzt, wieder Zuhause gibt es erstmal Adventskaffee und Plätzchen bei der 2 Kerze am Adventskranz:-)
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Samstag, 9. Dezember 2006
Wo bleibt der Schnee....
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Freitag, 8. Dezember 2006
Weinwelten
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Donnerstag, 7. Dezember 2006
hardWork
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Julie Doiron
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Mittwoch, 6. Dezember 2006
barfuss unterwegs
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Being Caribou
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Dienstag, 5. Dezember 2006
Mach die Taschen leer
Es geht hier ja nur um ein Vorsorgeprogramm. Damit es eben so bleibt wie es bleiben soll, meine beisserchen. Ok, also Zähne zusammen beissen (was ich besser jetzt nicht mache) und durch. Links spüre ich also nichts mehr, während mir die Red hot Chili Peppers durch den Gehörgang trommeln. Nur die Geräusche des abgratzens und säubern höre ich im Gegentakt zu meiner Musik. Ich merke wie ich ab und an etwas verkrampfe und versuche mich wieder zu entspannen. Meinen Mund noch immer weit geöffnet signalisiert mir der Mundschutzmann das wir wohl soweit fertig sind.
Noch einmal ausspülen und dann mit links hängenden Mundwinkel ins Auto und Heim. Zuhause befolge ich erstmal den Rat und bastel mir einen Eisbeutel zusammen. Den ich den ganzen Abend nicht mehr von meiner linken Gesichtshälfte weg bewege. An Essen bzw. beissen ist nicht zu denken.
Teil 1 ist also geschafft. Teil 2 und damit der letzte Termin zur Parodontitis Vorsorge ist dann am donnerstag Morgen. Die Eiswürfel kühlen bereits vor in der Gefriertruhe.
Auch wenn es sich nach "Au Backe" anhört und fühlt, ich denke es ist wichtig frühzeitig so etwas machen zu lassen bevor eben das Kind in den Brunnen gefallen ist bzw. die Zähne kein Zahnfleisch mehr haben. Damit ich weiterhin kraftvoll zubeissen kann :-) "aua"
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Montag, 4. Dezember 2006
Verliebt in Berlin
den reservierten Tisch belagert und erstmal in ruhe die Abfahrt genießen. Berlin, Berlin, die nächsten 4,5 stunden vergangen mit 2 kleinen Prosecco´s, einem Cappuccino und ein bisschen Small talk. Hinter uns Bamberg, Saalfeld und Leipzig. Pünktlich rollten wir im Zielbahnhof Berlin Hauptbahnhof ein. Onkel W (hier noch mal danke) erwartete uns bereits mit dem Weitertransport. Einmal durch das neue Tunnel direkt Richtung Kreuzberg. An der Grenze zu Neukölln erwartete uns dann unsere Herbergsmutter S.Punkt.
Im 5 (oder war es der 6) Stock, erstmal lufthohlen. Angekommen, wir sind da, wir sind wirklich in Berlin. Uns erwartete zur Begrüßung erstmal eine stärkende Gemüsesuppe. Danach in ruhe klönen, Kaffee und Spekulatius und die Räder Fahrfertig machen. Um 18 Uhr sollte der Citynightride beginnen, wir hatten noch genug Zeit und entschlossen und noch dem kleinen Theo guten Tag zu sagen. Luzi nahmen wir dann gleich mit zum Treffpunkt. Als wir auf der Oberbaumbrücke ankamen wurden wir schon von einigen ESK´lern erwartet. Eine herzliche Begrüßung folgte nun während wir auf den Rest bei einem schluck Bier aus der Flasche warteten. Pünktlich trudelten alle ein und so konnten wir den Nightride durch die City beginnen.


Ich kann die genaue Reihenfolge nicht mehr nennen aber wir haben so alles abgegrast mit unseren Stollen was es zu sehen gab, Kanzleramt, Brandenburger Tor, die Bären, Tränenpalast, Hauptbahnhof, Museumsinsel, Dom, Hacksche Höfe, Abgeordneten Haus, unter den Linden...es nahm einfach kein Ende. Nach gut 2,5 Stunden trafen wir uns dann bei Arthur im Laden. Hier wartete dann eine Kiste Bier und Bionade auf uns. Und der Hunger verhalf dem Pizzaboten an diesem Abend zu seinem Tagesumsatz. Der Abend war lang und irgendwann gegen kurz nach 23 Uhr sattelten wir erneut die Räder und fuhren zu unserem Schlafplatz. Schnell bettfertig gemacht und in den Schlaf finden. Stand doch für Samstag gleich eine Tour an.
07.00 der Wecker brummte im zarten Ton. Eigentlich waren wir schon wach. Gemütlich machten wir uns fertig und genossen noch den Morgen bei einer Tasse Kaffee und Tee. Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Ostbahnhof. Im morgendlichen Sonnenschein zeigte uns S.Punkt noch ein paar sehenswerte Örtlichkeiten. Und natürlich sahen wir auch gegenüber des Ostbahnhofes entlang die alte Mauer. Am Bahnsteig erwarteten wir dann die Bahn nach Straussberg. Die meisten anderen waren bereits im Zug und erwarteten uns. Die Bahnfahrt verging fast im Fluge, so dass wir gegen 10 wohl in Straussberg starten konnten.

Was folgte war ein völlig anderes Terrain wie bei uns im Bezirk Franken. Das Kopfsteinpflaster durch die Wälder machte einen mit Starrgabel und Eingang wirklich mürbe. Mich schüttelte es kräftigst durch, kaum Zeit einen Bissen vom Riegel unter dem Fahren zu nehmen. Die kurzen Standpausen nutze ich zu einem Erinnerungsfoto. Ich glaube man sah mir an das ich langsam aber sicher ans Ende meiner Kräfte kam und es wurde beschlossen eine Einkehr zu machen in Bukow. Bei stärkendem Kaffee und Kuchen besprachen wir den weiteren Fortgang. Wir teilten uns auf. Ein teil folgte dem direkten Weg zum nächsten Bahnhof, der andere wollte noch eine kleine Hügelrunde durch die Wälder ziehen. Treffpunkt, so die Bahn will, wieder im Zug Richtung Berlin Mitte.

Die Wartezeit versüßten wir uns mit Krapfen (Pfannekuchen wie der Berliner sagt) und einem Bier. Wir bestiegen gerade den Zug als im Eiltempo die zweite Gruppe auf den Bahnsteig fuhr. Unser Radabteil war leider schon so voll das wir sie ein ganzen Wagon weiter lotsen mussten. Leicht geschafft trafen wir wieder bei S.Punkt ein und machten uns erstmal frisch. Problemlos koordinierten wir die Duschbelegzeiten und waren so rechtzeitig fertig um uns, Richtung Kreuzberg zu der kleinen Markthalle, auf den Weg zu machen.
Auf dem Fußweg durch Kreuzberg wurde uns auch bewusst, das Berlin auch nur ein Dorf ist, denn Blacksurf traf eine alte Studienkollegin aus Hannover. Kurzerhand nahmen wir sie auf ein Bier ins Schlepptau. Die kleine Markthalle war ein gut Bürgerliches Esshaus. Leider wollte die Bedienung wohl an diesem Abend nicht mehr Umsatz machen, und so blieben unsere Gläser immer viel zu lange leer. Dafür haben die selbst mitgebrachten Lebkuchen gut geschmeckt :-) Im Anschluss zogen wir noch ein paar Häuser weiter in eine bekannte ESK Kneipe. Schon die Bedienung war es wert hier noch mal halt zu machen (gell Jungs). Leider war die Mucke (auch wenn sie super war) etwas übersteuert und trug leider dazu bei das ich nur die hälfte der Gespräche mitbekam. Es kann natürlich auch an dem Berliner Dialekt gelegen haben.
Den Heimweg nutzen wir noch um ein paar Schritte Frischluft zu tanken. 01.00 viel ich erschossen in die Koje. Der nächste Morgen war näher als gedacht. Unruhig drehte ich mich bereits in der Aufwachphase hin und her, als mein Fernmündlicher Hörer wie eine Grille zirpte und auch die anderen aus ihrem Schlaf riss. Immerhin war es schon kurz nach 8.00 zeit um den Tag gemütlich zu beginnen bei einer Stulle und frischen Kaffee.
Wir wollten ja doch gerne noch auch bei Tageslicht ein wenig mehr sehen von Berlin, S.Punkt fuhr daraufhin mit uns in die "City" soll bedeuten mitten rein eben. Also noch tiefer, nennen wir es Touri-Runde. Zu Fuß vorbei am Bode Museum, und rein ins kleine DDR Museum. Einmal im Leben im Trabi sitzen und sich ein klassisches Wohnzimmer im DDR Style anzusehen. Danach quer durch die Stadt um noch den ein oder anderen Sehenswerten Platz zu besuchen. 16.00 waren wir laufmüde wieder bei S.Punkt. Nachdem uns Axl angeboten hatte unsere Räder per Frei Haus Lieferdienst entgegen zu nehmen, erwarteten wir ihn nun. Wir hatten noch Zeit vor der Abfahrt und nutzen diese auch für einen gemütlichen Plausch bei den restlichen Spekulatius.

Die Zeit rannte nun doch und so mussten wir uns leider wieder auf die Heimreise machen. Im Bahnhof gönnten wir uns noch eine dicke Portion Sushi für die Zugfahrt. 23.26 Nürnberg Hauptbahnhof......
Danke möchte ich an S.Punkt und alle ESK´ler sagen die dabei waren. Danke auch an Axl für den super frei Haus Service. Danke an J-Coop für die Nachtbilder. Danke an den Wettergott, danke an die Pünktlichkeit der Bahn, danke an Berlin. Ich komme wieder, bestimmt :-)
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Freitag, 1. Dezember 2006
depech in mode
Ich werfe einfach noch schnell die Espressomaschine an um noch vor der Abfahrt einen zu trinken. Das Mahlwerk brummt und zerkleinert die bohnen die sofort frisch gepresst werden um zu einem doppelten Espresso zu werden. - walking in my shoes - Ach ja apropo, welche habe ich nun eingepackt, Sneakers? Für mich ist so eine Reise schon etwas besonderes, und damit auch im gewissen Maße - precious -. So jetzt muss ich aber meine Sachen schnappen, sonst verpasse ich noch den Zug.- never let me down again - das Album ist gerade in den letzten Tönen und so kann ich mit einem Ohrwurm im Kopf los. Und ich verabschiede mich mit den tönen von - The Best Of / Depeche Mode
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