Sonntag, 31. Dezember 2006

Coole Mucke Day


Wer nicht weis was er mit dem letzten Tag des Jahres anfangen soll, für den habe ich einen Tipp. Im 3sat kann man sich heute musikalisch so richtig austoben. Von den The Black Crowes: Freak'n'roll, Bruce Springsteen: The Seegers Sessions Live, Pink Floyd: Pulse über U2: Vertigo - Live from Chicago um nur einige meiner Favoriten zu nennen. Den ganzen Tag live Konzerte. Also mal einschalten statt abschalten.

Samstag, 30. Dezember 2006

Warten...


....auf das neue :-) Happy New Year @ all

Freitag, 29. Dezember 2006

Jahresrückblick

Ich betrete das Büro, meine Hand knipst automatisch das Licht an, ich bin wieder einmal erste. Auf dem Weg zu meinem Schreibtisch gehe ich am Radio vorbei und betätige auch dort den "on" Schalter. Am Schreibtisch angekommen erstmal den nächsten "on" Schalter am Mac berühren. Während der Apfel hochfährt, nehme ich auf meinem stuhl platz. Vorher gehe ich noch in die Büroküche uns setze heisses Wasser für meinen Tee auf.....

Ich ordne schnell die Akten nach Priorität, in dieser Zeit höre ich bereits den Wasserkocher klacken. Mein Tee ist fertig und ich nehme ihn mit zu meinem Arbeitsplatz. Es ist immer noch still, nur das Radio summt den aktuellen Pop rauf und runter. Draussen ist es fast noch dunkel, nur leichte Siluetten kann man erkennen. Auch die anderen Fenster gegenüber sind noch dunkel.

Der letzet Arbeitstag des Jahres ist angebrochen. Es ist alleswie immer und doch nicht, meine Gedanken blicken zurück auf ein ganzes Jahr, 365 Tage, spannende und sehr ausgefüllte Tage. 2006 war ein Reisejahr, ich habe viel gesehen, Skifahren, Paragliden über den Bergen, eroberung der Röhn mit den Eisenschweinen, Dresden, Berlin, die Mountainbike Fahrt über die Alpen (Grainau > Gardasee), die vielen Biketouren hier und in den Alpen. Aber es war auch ein sehr arbeitssames Jahr, oft habe ich Samstage, Sonn- und Feiertage im Büro verbracht, die Kunden in das neue Programm eingeben und Kurierfahrten erledigt. Ich habe mir 2006 ein Traumbike, das Liteville, zusammengebaut und mir auch sonst den ein oder anderen kleinen Traum erfüllt.

Doch das wichtigste war meine Gesundheit. Denn ich bin 2006 weitestgehend schubfrei geblieben. Bis auf ein paar kleinigkeiten, über die ich schon lange hinweg sehe, hatte ich keine größere Behandlung mit Cortison. Ich nehme nun seit mehr als 1,5 Jahre Copaxone und vertrage dies sehr gut. Meine Fitness, mein Sport, das Biken und die Pläne für Ziele halten sowohl meinen Kopf, als auch meinen Körper in Bewegung. Es tut mir gut mir Ziele zu setzen, etwas erreichen zu wollen.

Und so steht nun das Jahr 2007 vor den Toren. Auch für das Jahr habe ich mir schon ein wichtiges Ziel gesteckt. Ein ehrgeiziges Ziel, einen Traum, ein Wagnis. Ein Ziel das mich weiterhin ermutigt mich nciht gehen zu lassen, meine Krankheit im Griff zu behalten, etwas zu tun, mich nicht auszuruhen, sondern zu erleben, zu fühlen und zu begreifen. Vor der besteigung des Kilimandscharo liegen aber noch weitere Ereignisse. Vorraussichtlich im Februar werde ich Patentante für die kleine Sophia. Jeder Tag der vergeht freue ich mich mehr auf diese Aufgabe.

Noch immer sitze ich etwas gedankenverlohren auf meinem Bürostuhl, und kann rückblickend nur DANKE für das vergangene sagen. Danke allen die dazu beigetragen haben, 365 Tage zu dem werden zu lassen, was es war.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Heimliche Liebe

Italien, das Land, meine heimliche Liebe. Verbundenheit von Kindsbeinen an, fortgeführt bis heute. Wenn der Sand zwischen den Zehen hindurch rieselt, das Meer rauscht und der Blick in die Weite geht, dann fühle ich mich Zuhause, angekommen, tief drin ein Gefühl der Zufriedenheit.......

Im Briefkasten lag heute eine Weihnachtskarte von Paolo, miteinander aufgewachsen in Riccione, er der Hotelsohn in meinem alter, ich die Tochter Jahrelanger Gäste. Noch heute pflegen wir eine enge Verbundenheit. Und von Jahr zu Jahr fahre ich in meine zweite Heimat um wieder "Hallo" zu sagen. Wenn ich die Augen schliesse, kann ich das Meer riechen und die Luft schmecken. Man kennt jedes Haus und fast jedes Geschäft. Auch der Mann in der Eisdiele ist nur älter geworden, das eis schmeckt noch wie immer. Die Sehnsucht wird größer, es wird Zeit das ich mal wieder "Hallo" sage.

Nach der Saison, ist vor der Saison


und so habe ich gestern wieder das Training aufgenommen. Nicht das ich dazwischen gar nichts gemacht habe, aber eben etwas ruhiger und mit weniger konsequenz. Gestern habe ich dann aber wieder angefangen. 45 Minuten Laufen bei 15% Steigung. Danach noch 20 Minuten am Rudergerät. Dann noch Geräte, Beine, Bauch und Arme. Ausklingen bei 2 schönen Saunagängen, hat richtig gut getan. Jetzt beginnt mein Training für September, mein Augenmerk wird also diesmal eher das Laufen sein. Einige Bergtouren mit und auch ohne Bike, wenn der Schnee weiter so mager ausfällt, kann man frühzeitig wieder in die Alpen fahren.

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Papier & Buchstaben

Mit leicht angewinkelten Beinen liege ich auf dem Sofa. Eigentlich wollte ich nur das Vorwort lesen, dann bemerke ich wie ich bereits einige Kapitel durch habe. Gebannt bleiben meine Augen auf den Buchstaben kleben, Seite um Seite sauge ich in mich hinein. Nein ich kann nicht aufhören, irgendwie hlt es mich wach, verdammt nochmal, ich wollte doch nur......

Aber die Geschichte um Corinne, Lketinga und Ihre gemeinsame Tochter Napirai, die Familie und die Erlebnisse in Kenia und wieder zurück in der Schweiz lassen mich nicht aufhören. Wie sie erzählt über ihren Rückblick nach Kenia, ihr neues Leben und die vielen Probleme die sie in den letzten Jahren hatte. Gegen 23.30 schliesse ich das Cover des Buches. Einen Moment verharre ich still auf dem Sofa, befor sich mein Körper in Bewegung richtung Schlafplatz setzt. Müde und doch hellwach lege ich mich hin ohne die augen richtig schließen zu können. Auch das Fernsehprogramm kann mich nicht ablenken. Meine Gedanken schwirren immer wieder um die letzten paar Stunden, in denen ich ein teil des Lebens von Corinne war.

Eingetaucht in meine Träume kann ich auch hier nicht loslassen. Aufgewühlt, Gedankvoll öffne ich die Augen am Morgen.

Es ist mir in dieser Form noch nie passiert. Noch nie habe ich ein 300 Seiten Buch an einem Abend komplett gelesen. Noch nie hat mich eine Geschichte so gebannt festgehalten und mir den Schlaf geraubt. Nicht zuletzt vielleicht deshalb, weil Afrika auch für mich im nächsten Jahr so nah sein wird.

Corinne Hofmann hat auch in ihrem zweiten Buch - Zurück aus Afrika - beschrieben wie sie das Dach Afrikas begeht. Wie sie all ihre Kräfte zusammen nimmt um oben auf dem höchsten freistehenden Berg der Welt zu stehen. Wie sie von dort nochmals zurück blicken will in ihr Land Kenia, das ihr so viel gegeben und doch genommen hat. Wenn ich im September 2007 Oben richtung Uhuru Peak laufe, werde ich sicher auch an dieses Buch denken.

Dienstag, 26. Dezember 2006

Zapping - eine Reise


Relaxzapping auf dem Sofa. Gestern habe ich eine Reise durch Länder, Menschen und Kulturen unternommen. Es ging los in Finnland über Schottland bis nach Afrika. In verschiedenen Programmen liefen gestern wirklich interessante Dokumentationen über die Lebensweisen und Kulturen anderer Menschen. Faszinierend und teilweise auch sehr ernüchternd. Inzwischen setze ich mich heute wieder mit einer Kulinarischen Reise durch die Fränkisch-Italienische Küche auseinander:

-Frische Hünerbrühe mit Eierstich-
-Schäuferle mit Klösen und Bayerischkraut-
-Esspresso Panna Cotta mit Ribisel-
-Selbstgemachter Käsekuchen-


Noch 2 Stunden bis Buffalo :-)

Montag, 25. Dezember 2006

Urbaner Lifestyle


"Let it crocs". Da schwappt gerade wieder was vom großen Teich herüber. Die etwas andere ART von Birkenstock. Dazu noch Wasser tauglich, Rutschfest und für alle Lebenslagen nutzbar. Ihr werdet sie lieben diese Dinger, glaubt es mir :-)

Sonntag, 24. Dezember 2006

Festliches


Oh Heiligerabend

Einen Mensch zu
nehmen wie er ist, ist noch
gar nichts, das muss
man immer. Die wirkliche
Liebe besteht darin, ihn
auch zu wollen, wie er ist.


Die Vorbereitungen in der Küche laufen bereits, wärend ich den Baum putze. Die CD mit der Weihnachtlichen Musik liegt bereit und draussen sitz Herr Frost noch auf den Wiesen und Dächern. Ich möchte auf diesem Weg allen eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit wünschen. So und jetzt muss ich rann, das Stachelige grün ruft schon, und die Gans will in die Röhre :-)

Samstag, 23. Dezember 2006

Cilio - Kaffeemaker


Endlich habe ich auch eine kleine Espressomaschine für den Herd. (ja bisher war ich wirklich nicht im Besitz einer solchen). Als kleines Kundengeschenk flatterte diese gestern ins Haus. Natürlich wird sie die nächsten Tage sofort probiert. So habe ich jetzt, wenn die große Maschine mal wieder kaputt ist, wenigsten adequaten Ersatz und muss nicht mehr auf dieses Pulver-Wasser-Gemisch zurückgreifen. Danke an den edlen Spender, Ich freu mich sehr.



Freitag, 22. Dezember 2006

Valandre

"die Nacht wird kalt, Schätzchen" 700 gr. Gänsedaunen soll dies zukünftig Outdoor verhindern. Vorallem mit dem Blick Richtung Afrika auf den größten freistehenden Berg der Erde. Da hat sich die zusätzliche Arbeit die letzten Wochen gelohnt. Nach intemsivem Surfen und dann eine tolle Beratung im Fietzophren Shop, habe ich dort auch gestern zugeschlagen. Es wurde ein Valandré Linkszipper. Im Januar werde ich mal einen kleinen Outdoorschlaftest machen. Ihr könnt Euch auf den Bericht schon freuen.

Donnerstag, 21. Dezember 2006

92,9 der Absturz eines Senders.....


Ich wankel morgens, noch ein wenig Schlaf in den Augen ins Badezimmer. Fast automatisch greift meine linke Hand zum Radio im Regal. "klick" und schon trällert es los. Jedoch fällt mir mal wieder erneut auf, was aus einem Sender werden kann.......

Es läuft gerade der - Powermorgen - bekannte Stimmen versuchen einen Witz deben den anderen zu reihen. Doch irgendwie kann ich nicht lachen, schon lange kann ich über diese aufgefädelten Peinlichkeiten nicht mehr lachen. Ich kann mir nichtmal mehr ein Schmunzeln heraus drücken.Viel mehr wandelte sich in den letzten Monaten alles zu einem Kopfschütteln. Anfangs dachte ich noch es sei ein "Ausrutscher". Mehr und mehr komme ich jedoch zu dem Ergebnis, das soll so sein.

Aber nicht nur das die Witze flach sind, sie sind inzwischen sogar Menschenverachtend. Zudem werden wilde Rülpsereien und laute Winde über den Äter verschickt. Ich höre noch ein weilchen zu und dann kommt wieder so ein flacher Gag, wo scheinbar nur die Moderatoren drüber lachen können. An dieser Stelle entscheide ich mich den Sender nun dauerhaft zu wechseln. Kurzerhand stelle ich Antenne Bayern ein. Meine Ohren lauschen und können sogar beim kleinen Nils lachen.

Bin ich alt geworden? Oder weshalb verstehe ich diesen jung fränkischen hippen radiosender N1 nicht mehr? Denke ich zuviel über andere nach? bin ich zu gut erzogen? oder warum finde ich furzen und rülpsen in der Öffentlichkeit peinlich und stil los?

ich höre auf mir diese Fragen zu stellen, denn ich kann auch ohne diesen peinlichen Sender leben. Viel besser sogar, denn jetzt muss ich morgens nicht mehr kopfschüttelnd im Bad stehen, sondern kann bei guter Mucke wieder moschen.

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Püppi

Püppi, die erste fahrende Schaufensterpuppe. Passt in jeden Rucksack :-) Die optimale begleitung für ihre Skitage. Sie ist ruhig, kann Lift fahren und hört auch gerne zu. Pflegeleicht ist sie ebenfalls, auch in die Sauna kann man sie mitnehmen :-) Bei Bedarf bitte anfragen.

Dienstag, 19. Dezember 2006

be carving


Früher als gedacht bin ich nun wieder Zuhause und bereits im Büro. Bei einerm hang udn einem Lift ist mri die Abfahrt heute morgen nach dem Frühstück nicht besonderst schwer gefallen. Und der Bleifuss hat den Weg zurück auch kurz erscheinen lassen. Die Autobahn war leer und der Tank voll. Trotzdem muss ich sagen das sich der Trip....


............ gelohnt hat. Die Skier sind wirklich super. Diese Saison werde ich vermutlich nicht mehr zuschlagen, vielelicht im nächsten winter. Udn dann wird es eher der Speed oder Swing. Aber das hat ja erst noch Zeit. Kaum Zuhause habe ich bereits für Anfang März wieder ein WE Skipiste ausgemacht. Diesmal nicht als Selbstfahrer, sondern mit dem Bus. So jetzt geh ich mir erstmal einen leckeren latte Macchiato machen und stürtze mich dann den Aktenhang hinunter :-)

Natürlich will ich Euch auch ein paar Winterimpressionen so vor Weihnachten mitgeben. Es gibt tatsächlich ein paar kleine Ecken wo Schnee liegt.







Montag, 18. Dezember 2006

swingingspeedfirnis

Wenn man bei firnis einen swing mit speed fährt, oder so ähnlich. Heute war großer Test-Day. Vormittags habe ich auf dem speed begonnen, weiter mit dem swing über die Piste gedüst und zum schluss noch ein wenig den firnis ausgeführt. alle 3 Modelle sind von Edelwiser, weswegen ich ja auch hier in Obersdorf bin. Rein vom fahrgefühl hat mir der Speed + swing am besten gefallen. Der firnis ist mir etwas zu "verspielt". Aber es fährt ja auch jeder einen eignen Stil, gut so. Nach 3 Saunagängen geht es gleich zum Abendessen. Danach sicher wieder auf eine lustige Runde in die Püls-Bar. Schnee war heuet prima, denn es hatte die ganze Nacht geschneit und die Temperaturen waren auch etwas kälter. So jetzt hab ich Hunger.

Sonntag, 17. Dezember 2006

Bergruh

Aufi, der Berg ruht, natürlich ruft der Berg. Auch wenn Frau Holle etwas zaghaft mit dem verteilen des kristalligem Weiss war, der erste Tag hier hat schon sehr gefallen. 1 Lift + 1 Piste sind bei den passenden Leuten einfach genug. Und so lassen wir den Abend in der Pülsbar bei fachlichen Gesprächen auslaufen. Dazu ein Skiworkshop wo wir eigens einen Firnis zur Erinnerung designen in Teamwork. Morgen früh geht es dann wieder auf die Piste.

Samstag, 16. Dezember 2006

Weihnachtsleckereien

Die ersten Plätzchen sind schon vertilgt, die erste Ganz ebenso und der trubel um den Weihnachtsmann will auch noch nicht so richtig abreissen. Morgen ist bereits 3 Advent, und wenn man die Nase aus dem Fenster hinaus reckt, kann man es kaum glauben. Zumindest sind hier die Tempertauren langsam in den 0 bis - Bereich geklettert. Heute Nachmittag geht es dann auf unseren Weihnachtsmarkt, und vielleicht schmeckt sogar der Grlühwein ein bisschen, leider fehlt der Schnee irgendwie ja doch. Aber ich gehe jetzt mal gut gelaunt an die Akten, mache noch ein paar arbeiten im Büro bevor die heutige Weihnachtsfeier steigt. Euch wünsche ich allen einen schönen 3 Advent morgen.

Freitag, 15. Dezember 2006

Sado-Maso


Entspannt sitze ich auf dem grünen Stuhl, die Beine leicht überschränkt und die Arme in meinem Schoss ruhend. Plötzlich geht die Tür auf und der große Mann kommt auf mich zu, er beugt sich über mich drüber und bittet mich den Mund zu öffnen. Nach einem letzten Schluck Spucke folge ich seiner Bitte.......

"Ok, dann testen wir mal". Was will er Testen, Mit geöffnetem Mund bin ich nicht im stande mich zur Wehr zu setzen. Er nimmt einer seiner langen Instrumente und hält etwas kaltes in meinen Mund. Kurz zucke ich zusammen, da dieses Gefühl nach bruchteilen von Sekunden doch unangenehm wird. Jedoch an einer Stelle merke auch ich kein zucken, kein unwohles Gefühl, einfach nichts. Das Röntgenbild bringt dann noch die Gewissheit. Der Zahn, also die Wurzel ist Tod, und der Knochen darumter beginnt sich bereits zu sersetzen. Nicht gut, garnicht gut.

Wir besprechen die weiteren Möglichkeiten die es nun gibt. Und da man sowohl als Arzt als auch als Patient dafür sorgen sollten den Zahn doch noch zu erhalten, werde ich um eine Wurzelbehandlung nicht herum kommen. Den Zahn jetzt einfach komplett zu entfernen wäre falsch. Vorallem da die anstehenden Zähne und Wurzeln noch völlig ok sind.

Ein bisschen sadistisch muss ich jedoch schon veranlagt sein, denn ich habe bereits für Januar meinen ersten Wurzeltermin fest ausgemacht. Der Doc weiss auch das ich im September nach Afrika will, und gerade deshalb ist es wichtig wenn die Sache sofort anzugehen und keine Zeit zu verlieren. Ein bisschen kraust es mich schon, wenn ich ehrlich bin, aber deswegen auf die lange Bank schieben kommt garnicht in Frage. Ich will gerne meine Zähne noch ein paar Jahre so erhalten wie sie sind. Denn ich habe noch keine Kronen oder Brücken oder sonstige, größere Implantate oder Plomben.

Donnerstag, 14. Dezember 2006

FM-Transmitter

Wenn ich schon 2 - 3 Stunden alleine auf der Autobahn dahin rauschen muss/will, dann mit anständiger Musik in den Ohren. Leider hat das alte Auto nur ein billiges Radio an Bord, so muss ich mir also was anderes überlegen. Erinnerte ich mich doch zugleich an die aktuelle Schweinewerbung. Kurzerhand ab in den Schweinetransport und geschaut was es hier für Abhilfe für mein Problem gibt. Auf der Heimfahrt habe ich den FM-Transmitter von Kensington bereits getestet. Per Funk wird nun meine Songliste vom iPod direkt auf die eingestellte Radiofrequenz übertragen. Funktioniert erste Sahne. CIh habe extra den einfachsten und drahtlosen Mittler genommen. Wollte kein Kabelgedöns zusätzlich im Auto rumbaumeln haben. Jetzt gibts auch bei langen Autostrecken was auf die Ohren, hab ich ja nochmal Schwein gehabt *lach*

Weiber-Wichteln

Wenn 16 Weibsbilder am Tisch sitzen, das ganze Lokal unterhalten und sich gegenseitig beschenken, nennt man das Wichteln. Gestern war es auf jeden Fall wieder so weit. Das jährliche Weiber-Wichteln stand auf dem Programm. Wir Mädels treffen uns auch sonst so alle 4 Wochen zm Mädelsabend, ist immer recht lustig. Erstmal haben wir aber gegessen. Der Chinesische-Thai-Vietnamese mit Japanischem Sushi in der Karte brachte also die bestellten Essen, als er jedoch meines am Tisch stellte bekam ich einen etwas merkwürdigen Geruch in die Nase. Habe ich wirklich DAS bestellt?? Aber nicht nur ich roch das nach totemfleischas, sondern auch alle anderen. Die weiteren Essen rochen jedoch etwas leckerer. Kurzerhand entschloss ich mich doch die Bedienung zu bitten mein Essen wieder mitzunehmen, da ich es so nicht essen würde......

Ich habe noch heute diesen unangenehmen duft in der Nase. Das Wichteln Lockerte aber dann die Stimmugn wieder auf. Bekommen habe ich von meinem Wichtel eine schöne Laterne aus Gusseisen mit Kerze. Habe mich sehr gefreut. Weiter gingen über den Tisch Badedüfte, Bücher, Schokolade, Schälchen. Es war wie immer ein amüsanter Abend mit vielen Geschichten. Freu mich aufs nächste treffen mit Euch :-)

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Babel

Es wird vermutlich wieder einer dieser Filme die ich Liebe. Verstrickt in Zufälle und Missverständise Spielt das Leben Schicksal wie bei einem Puzzle das in verschiedenen Ländern verteilt ist. Nicht nur durch gute Besetzung, sondern schon durch die Arbeit des Regieseur Alejandro Gonzàlez Inàrritu ("21 Gramm"). Die Vorschautrailer versprechen dies zumindest. Am 21.12.06 ist Kinostart hier in Deutschland. Mehr zum Inhalt gibt es bei kino-zeit.de - BABEL. Einen Bildband zum Blättern bei Taschen-Verlag. Mein To Do für die Feiertage.

JahresENDspurt

Alles steht Kopf! Drunter und drüber geht hier alles, zusätzlich zu den neuen Adress und Kundendateneingaben in die neue software, wollen die Kunden auch noch kurzfristig dies und das. Es läuft im Grunde aber nicht viel anderst als in den Jahren zuvor. Nur eben die zusätzliche eingabearbeit erfordert ein paar Überstunden, aber ich komme gut voran. Die ersten Lieferscheine und Rechnungen sind auch schon über die neue Software gedruckt, funktioniert alles prima. Da die letzte Woche vor dem Fest dann meist ein kleines Loch im Büroalltag ist, darf ich mir frei nehmen für ein paar Tage Skitest. Ich freu mich drauf.

Dienstag, 12. Dezember 2006

Africa - teNeues

Im letzten Stern war eine kleine Vorschau auf das Buch das neu erschienen ist. Zum großteil Luftbilder die entstanden sind. Einen kleiner Auszug findet ihr HIER. Das Buch gibt es über den teNeues Verlag. Da bekommt man richtig Lust auf ferne Länder. Ich muss noch 261 Tage warten bis Africa. aber dafür dann in echt und life.

Montag, 11. Dezember 2006

Nickel is back (Nickelback)


- Holyground - wenn ich so hinaus schaue, und auf die Schneebedeckten Dächer blitze, wird mir warm ums Herz. Da kommt mir gleich - Follow You Home - in den Sinn. da hilft nur - Fight for All the Wrong Reasons -. Das wichtigste darf die nächsten Tage dann nicht fehlen - Photograph -, bis sich die Holzbalken biegen. Vielleicht sind auch ein paar - Animals - dabei. - Savin´Me - ich bin süchtig nach dem Weiss und den Brettern. zwischen - Far Away - und - Next Contestant -. Irgendwie ist das ein Reisejahr, die Kugel ist ins rollen gekommen - Side of a Bullet -. - If Everyone Cared -, ist die devise für das kommende Wochenende also. So dann stütz ich mich mal in die Arbeit, damit ich nächste Woche ein paar Tage auf die Piste kann. - Someone That Your´re With -, nein - Rockstar - ist ein anderer, nennen wir sie - Nickelback -.

Sonntag, 10. Dezember 2006

Vermittelt

Verwandschaft ist manchmal nicht einfach. Es betrifft mich eher weniger, dennoch bin ich da irgendwie reingeraten. Der 80 Geburtstag hat gerufen. Natürlich sind wir extra hin gefahren nach Aschaffenburg, wollten ja dem Geburtstagskind eine Freude machen. Jedoch schon beim Begrüßen der weiteren Verwanten merkte ich die Misstimmung. Kann ja heiter werden, dachte ich noch so bei mir. Die Stimmung war gedrückt, ich möchte sogar sagen kalt......

und ich so mitten drin. Es dauerte nicht lange dann erzählte man mir von der einen Seite das Leid. Im laufe des abends dann auch die andere Seite. Ich stellte fest, das hier scheinbar durch Kommunikationsarmut aneinander vorbei geredet wurde und dadurchdie fronten auf eis gelegt sind. Sowas muss sich doch ändern lassen. Mit dieser Grundlage versuchte ich nun also zu vermitteln, bzw das Eis zum antauen zu bringen.

Leider mussten wir heute vormittag wieder los Richtung Heimat. Ich hoffe aber das ich vielelicht ein paar Gedanken hinterlassen habe und das vielelicht der ein oder andere der Parteien über meine Worte nachdenkt. Ich finde es schade wenn man nmicht mal versucht etwas zu ändern und wieder einen gemeinsamen Nenner zu finden, vorallem dann wenn die Hürde eher künstlicher Natur ist. Manchmal denke ich geht es uns zu gut, wir haben auch teilweise keien richtige Streitkultur mehr. Lieber wird der andere einfach ignoriert ohne jemals ausgesprochen zu haben warum. Dabei ist es doch so wichtig zu wissen wieso man vielleicht aneckt oder missvertsanden wird.

Naja, ich glaube das Geburtstagskind hätte sich gerne einen anderen 80 Geburtstag gewunschen, wenn er sich heute überhaupt noch daran erinnern kann!!

So und jetzt, wieder Zuhause gibt es erstmal Adventskaffee und Plätzchen bei der 2 Kerze am Adventskranz:-)

Samstag, 9. Dezember 2006

Wo bleibt der Schnee....

...*stöhn* irgendwie finde ich es schon ein bisschen trostlos, so ganz ohne Schnee im Dezember. Es ist immernoch einfach zu warm draussen. Wobei Frau Holle ja für dieses Wochenende Schnee bis 500 m vorhergesagt hat. So richtig Weihnachtsstimmung will da nicht aufkommen. Die Plätzchen und Lebkuchen schmecken mir nur so richtig wenn es draussen zumindest Kalt ist. Heute ist es dafür grau in grau bei Regen und nicht unter 0. Bitte bitte Frau Holle, schütteln Sie doch bitte Ihre Bettchen mal anständig aus :-)

Freitag, 8. Dezember 2006

Weinwelten

Im Keller liegen sie seit jahren die guten Weinflaschen. Was davon wirklich noch trinkbar ist, will ich garnicht erst wissen, vermutlich ist einiges schon zu Essig geworden. Wein ist ein weitreichendes Metier, in dem man viel Zeit investieren muss um zu wissen was man kauft oder besser die Finger davon lässt. So viele Faktoren spielen eine Rolle, die Lagerung, das Erntejahr, die Traube uvm. Ich bin ehrlich kein Weintrinker, trotzdem finde ich es spannend. Und da wir gestern das erste Lieferantenweihnachtsgeschenk bekommen haben, kann ich nun auch wieder schökern. - Weinwelt - von Hugh Johnsons -, 380 Seiten geballte Weinwelt. Einmal ganz anderst taucht der Autor hinein in die vergangenheit seiner Reisen und seiner Erlebnisse. Auch für Non Weintrinker lesenswert.

Donnerstag, 7. Dezember 2006

hardWork


Hab ja eigentlich keine Zahnarzt Phopie, aber nach den letzten beiden Terminen könnte ich mir das glatt nochmal überlegen. Jetzt sitze ich wieder hier mit eispack auf der (diesmal rechten) Backe und versuche zwischendurch meinen Mund zu treffen mit dem latte macchiato Glas. Irgendwie schmeckt dieser jedoch heute seltsam, muss noch an der Beteubung liegen.

Julie Doiron


Music mal aus einer ganz anderen Ecke. Hier weniger bekannt, kommt ursprünglich aus Kanada. Wer einfach mal Reinlauschen möchte geht direkt zu Julie Doiron.

Mittwoch, 6. Dezember 2006

barfuss unterwegs

22 Tage vor Weihnachten, 15 Grad Regen. Ich fahre gerade durch die Stadt ein paar Amtswege erledigen (Amtsschimmel sei dank). Dann rauscht der erste an mir vorbei, Barfuss auf dem Rad, wenige Meter später Nummer 2, einen dritten sehe ich auch noch. Vermutlich ist heute - Barfussradeltag -? Es weiss nur keiner :-)

Being Caribou

Gestern war im Löwensaal die E.O.F.T Filmvorführung zu Gast. Im zuge dieser Veranstaltung zwischen Extremkletterer, Basejumper, Eis-Expedition zum Nordpol, Speedbesteigung, Freeride auf Brettern und Roam wurde ein etwas Umweltkritischer Film gezeigt. Es geht um die Caribous in Alaska. Being Caribou eine Dokumentation von Karsten Heuer + Leanne Allison die auf den Spuren der Caribous auf deren Lebensraum aufmerksam machen wollen. Leider hat Mr. Bush bereits beschlossen dieses Land für die Ölförderung frei zu geben. Und nur noch der Senat muss diesem zustimmen. Dann wird ein weiterer Lebensraum zu nichte gemacht.

Dienstag, 5. Dezember 2006

Mach die Taschen leer


Der Kopfhörer baumelt bereits um meinen Hals. Langsam fährt der Stuhl zurück, vorher wird mir noch so ein grünes Tuch um den Hals gehängt. Der Mann mit dem Mundschutz zwinkert mir zu und meint es wird nciht schlimm. Dann seh ich wie er mit einer feinen Nadel die Betäubungsspritze in meinen offenen Mund hinein führt. "aua" tut ja doch bissle ziepen denke ich bei mir. Wenige sekunden später habe ich das gefühl ich hätte einen Rüssel anstatt eines Mundes....

Es geht hier ja nur um ein Vorsorgeprogramm. Damit es eben so bleibt wie es bleiben soll, meine beisserchen. Ok, also Zähne zusammen beissen (was ich besser jetzt nicht mache) und durch. Links spüre ich also nichts mehr, während mir die Red hot Chili Peppers durch den Gehörgang trommeln. Nur die Geräusche des abgratzens und säubern höre ich im Gegentakt zu meiner Musik. Ich merke wie ich ab und an etwas verkrampfe und versuche mich wieder zu entspannen. Meinen Mund noch immer weit geöffnet signalisiert mir der Mundschutzmann das wir wohl soweit fertig sind.

Noch einmal ausspülen und dann mit links hängenden Mundwinkel ins Auto und Heim. Zuhause befolge ich erstmal den Rat und bastel mir einen Eisbeutel zusammen. Den ich den ganzen Abend nicht mehr von meiner linken Gesichtshälfte weg bewege. An Essen bzw. beissen ist nicht zu denken.

Teil 1 ist also geschafft. Teil 2 und damit der letzte Termin zur Parodontitis Vorsorge ist dann am donnerstag Morgen. Die Eiswürfel kühlen bereits vor in der Gefriertruhe.

Auch wenn es sich nach "Au Backe" anhört und fühlt, ich denke es ist wichtig frühzeitig so etwas machen zu lassen bevor eben das Kind in den Brunnen gefallen ist bzw. die Zähne kein Zahnfleisch mehr haben. Damit ich weiterhin kraftvoll zubeissen kann :-) "aua"

Montag, 4. Dezember 2006

Verliebt in Berlin



GZSZ, Marienhof, Alles was zählt, alles Weichspüler gegen das vergangene Wochenende das ich mit dem ESK in Berlin verbracht habe. Die Reise begann mit Blacksurf freitagmorgens gegen kurz nach 08.00 am Hauptbahnhof Nürnberg. Die Räder, verpackt ihn ihren neuen Shopper-Taschen warteten bis wir unseren latte Macchiato an der Theke getrunken hatten, der Minutenzeiger sprang auf 08.15, Zeit auf Gleis 7 zuzusteuern. Dicht gedrängt standen schon Menschenmassen am Bahnsteig als der ICE einrollte. Schnell durch die Tür gedrängt und die Räder in der kleinen Nische Hochkant hinter den Sitz geklemmt.....

den reservierten Tisch belagert und erstmal in ruhe die Abfahrt genießen. Berlin, Berlin, die nächsten 4,5 stunden vergangen mit 2 kleinen Prosecco´s, einem Cappuccino und ein bisschen Small talk. Hinter uns Bamberg, Saalfeld und Leipzig. Pünktlich rollten wir im Zielbahnhof Berlin Hauptbahnhof ein. Onkel W (hier noch mal danke) erwartete uns bereits mit dem Weitertransport. Einmal durch das neue Tunnel direkt Richtung Kreuzberg. An der Grenze zu Neukölln erwartete uns dann unsere Herbergsmutter S.Punkt.

Im 5 (oder war es der 6) Stock, erstmal lufthohlen. Angekommen, wir sind da, wir sind wirklich in Berlin. Uns erwartete zur Begrüßung erstmal eine stärkende Gemüsesuppe. Danach in ruhe klönen, Kaffee und Spekulatius und die Räder Fahrfertig machen. Um 18 Uhr sollte der Citynightride beginnen, wir hatten noch genug Zeit und entschlossen und noch dem kleinen Theo guten Tag zu sagen. Luzi nahmen wir dann gleich mit zum Treffpunkt. Als wir auf der Oberbaumbrücke ankamen wurden wir schon von einigen ESK´lern erwartet. Eine herzliche Begrüßung folgte nun während wir auf den Rest bei einem schluck Bier aus der Flasche warteten. Pünktlich trudelten alle ein und so konnten wir den Nightride durch die City beginnen.





Ich kann die genaue Reihenfolge nicht mehr nennen aber wir haben so alles abgegrast mit unseren Stollen was es zu sehen gab, Kanzleramt, Brandenburger Tor, die Bären, Tränenpalast, Hauptbahnhof, Museumsinsel, Dom, Hacksche Höfe, Abgeordneten Haus, unter den Linden...es nahm einfach kein Ende. Nach gut 2,5 Stunden trafen wir uns dann bei Arthur im Laden. Hier wartete dann eine Kiste Bier und Bionade auf uns. Und der Hunger verhalf dem Pizzaboten an diesem Abend zu seinem Tagesumsatz. Der Abend war lang und irgendwann gegen kurz nach 23 Uhr sattelten wir erneut die Räder und fuhren zu unserem Schlafplatz. Schnell bettfertig gemacht und in den Schlaf finden. Stand doch für Samstag gleich eine Tour an.

07.00 der Wecker brummte im zarten Ton. Eigentlich waren wir schon wach. Gemütlich machten wir uns fertig und genossen noch den Morgen bei einer Tasse Kaffee und Tee. Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Ostbahnhof. Im morgendlichen Sonnenschein zeigte uns S.Punkt noch ein paar sehenswerte Örtlichkeiten. Und natürlich sahen wir auch gegenüber des Ostbahnhofes entlang die alte Mauer. Am Bahnsteig erwarteten wir dann die Bahn nach Straussberg. Die meisten anderen waren bereits im Zug und erwarteten uns. Die Bahnfahrt verging fast im Fluge, so dass wir gegen 10 wohl in Straussberg starten konnten.



Was folgte war ein völlig anderes Terrain wie bei uns im Bezirk Franken. Das Kopfsteinpflaster durch die Wälder machte einen mit Starrgabel und Eingang wirklich mürbe. Mich schüttelte es kräftigst durch, kaum Zeit einen Bissen vom Riegel unter dem Fahren zu nehmen. Die kurzen Standpausen nutze ich zu einem Erinnerungsfoto. Ich glaube man sah mir an das ich langsam aber sicher ans Ende meiner Kräfte kam und es wurde beschlossen eine Einkehr zu machen in Bukow. Bei stärkendem Kaffee und Kuchen besprachen wir den weiteren Fortgang. Wir teilten uns auf. Ein teil folgte dem direkten Weg zum nächsten Bahnhof, der andere wollte noch eine kleine Hügelrunde durch die Wälder ziehen. Treffpunkt, so die Bahn will, wieder im Zug Richtung Berlin Mitte.



Die Wartezeit versüßten wir uns mit Krapfen (Pfannekuchen wie der Berliner sagt) und einem Bier. Wir bestiegen gerade den Zug als im Eiltempo die zweite Gruppe auf den Bahnsteig fuhr. Unser Radabteil war leider schon so voll das wir sie ein ganzen Wagon weiter lotsen mussten. Leicht geschafft trafen wir wieder bei S.Punkt ein und machten uns erstmal frisch. Problemlos koordinierten wir die Duschbelegzeiten und waren so rechtzeitig fertig um uns, Richtung Kreuzberg zu der kleinen Markthalle, auf den Weg zu machen.

Auf dem Fußweg durch Kreuzberg wurde uns auch bewusst, das Berlin auch nur ein Dorf ist, denn Blacksurf traf eine alte Studienkollegin aus Hannover. Kurzerhand nahmen wir sie auf ein Bier ins Schlepptau. Die kleine Markthalle war ein gut Bürgerliches Esshaus. Leider wollte die Bedienung wohl an diesem Abend nicht mehr Umsatz machen, und so blieben unsere Gläser immer viel zu lange leer. Dafür haben die selbst mitgebrachten Lebkuchen gut geschmeckt :-) Im Anschluss zogen wir noch ein paar Häuser weiter in eine bekannte ESK Kneipe. Schon die Bedienung war es wert hier noch mal halt zu machen (gell Jungs). Leider war die Mucke (auch wenn sie super war) etwas übersteuert und trug leider dazu bei das ich nur die hälfte der Gespräche mitbekam. Es kann natürlich auch an dem Berliner Dialekt gelegen haben.

Den Heimweg nutzen wir noch um ein paar Schritte Frischluft zu tanken. 01.00 viel ich erschossen in die Koje. Der nächste Morgen war näher als gedacht. Unruhig drehte ich mich bereits in der Aufwachphase hin und her, als mein Fernmündlicher Hörer wie eine Grille zirpte und auch die anderen aus ihrem Schlaf riss. Immerhin war es schon kurz nach 8.00 zeit um den Tag gemütlich zu beginnen bei einer Stulle und frischen Kaffee.

Wir wollten ja doch gerne noch auch bei Tageslicht ein wenig mehr sehen von Berlin, S.Punkt fuhr daraufhin mit uns in die "City" soll bedeuten mitten rein eben. Also noch tiefer, nennen wir es Touri-Runde. Zu Fuß vorbei am Bode Museum, und rein ins kleine DDR Museum. Einmal im Leben im Trabi sitzen und sich ein klassisches Wohnzimmer im DDR Style anzusehen. Danach quer durch die Stadt um noch den ein oder anderen Sehenswerten Platz zu besuchen. 16.00 waren wir laufmüde wieder bei S.Punkt. Nachdem uns Axl angeboten hatte unsere Räder per Frei Haus Lieferdienst entgegen zu nehmen, erwarteten wir ihn nun. Wir hatten noch Zeit vor der Abfahrt und nutzen diese auch für einen gemütlichen Plausch bei den restlichen Spekulatius.



Die Zeit rannte nun doch und so mussten wir uns leider wieder auf die Heimreise machen. Im Bahnhof gönnten wir uns noch eine dicke Portion Sushi für die Zugfahrt. 23.26 Nürnberg Hauptbahnhof......

Danke möchte ich an S.Punkt und alle ESK´ler sagen die dabei waren. Danke auch an Axl für den super frei Haus Service. Danke an J-Coop für die Nachtbilder. Danke an den Wettergott, danke an die Pünktlichkeit der Bahn, danke an Berlin. Ich komme wieder, bestimmt :-)

Freitag, 1. Dezember 2006

depech in mode


- Just can´t get enough - ich packe gerade die letzten Sachen zusammen, irgendwas fehlt ja immer. - enjoy the silence - mit geschlossenen Augen gehe ich nochmals alles durch, Helm, Schuhe, Unterwäsche, Trikot, Hosen.....alles dabei. - dream on - aufgeregt sortiere ich das Zugticket in meine Jackentasche, Ausweis, Geld, alles komplett. Wärend des ganzen geschehens säuselt mir ein dumpfes - people are people - durch meinen Kopf..........

Ich werfe einfach noch schnell die Espressomaschine an um noch vor der Abfahrt einen zu trinken. Das Mahlwerk brummt und zerkleinert die bohnen die sofort frisch gepresst werden um zu einem doppelten Espresso zu werden. - walking in my shoes - Ach ja apropo, welche habe ich nun eingepackt, Sneakers? Für mich ist so eine Reise schon etwas besonderes, und damit auch im gewissen Maße - precious -. So jetzt muss ich aber meine Sachen schnappen, sonst verpasse ich noch den Zug.- never let me down again - das Album ist gerade in den letzten Tönen und so kann ich mit einem Ohrwurm im Kopf los. Und ich verabschiede mich mit den tönen von - The Best Of / Depeche Mode