Freitag, 5. Januar 2007

Offener Brief - Dr. Pauli

Sehr geehrte Frau Dr. Pauli

seit Wochen füllen Sie nun nicht mehr nur die Lokalen Zeitungen, sondern inzwischen ist Ihr kleines Zwiegespräch gegen Herrn Stoiber auch in anderen Redaktikonen zu finden. Das Sie Kritik üben, über eine Vielzahl von starren , politischen endscheidungen kann ich noch nachvollziehen, das Sie sich jedoch immer mehr auf gleiches Niveau begeben, befremdet mich. Denn damit sind auch Sie kein deut besser oder gar anders als ein Ministerpräsident im Amt.....

Ihr Lebenslauf und Ihr Engagement auf allen Ebenen in Ehren, aber das verbale bombardieren steht Ihnen in dieser Form nicht. Manchmal ist weniger mehr. Diese Verbissenheit sollte wieder lockerer werden.

Keine Frage, in der Politik sollte einiges geändert werden, so auch grundsätzlich die Höchstamtszeit eines Ministerpräsidenten. Dies sind aber von Haus aus Aufgaben die leider immer wieder beiseite geschoben werden und Machtkämpfe lieber auf persönlicher Ebene ausgetragen werden.

Wenn man in der Politik ist, ist man öffentlich, und wenn man muh statt mäh sagt ist man auch immer ein Angriffspunkt. Das sollte Ihnen bewusst sein und entsprechend gelassen sollten Sie auch damit umgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

Kommentare:

gras.GRUEN hat gesagt…

Ich verfolge die Sache mit GRÖSSTEM Interesse und bin gespannt, wer der "Sieger" sein wird, wenn es denn jemanden gibt, der hier überhaupt gewinnen kann. Ich kenne die politische Szene etwas - ein Bekannter ist komunal tätig in der CSU - und...
auch er sagt, wenn Du was DAGEGEN sagst - wirst Du nichts - bleibst ein kleines Licht. Also schon auf kleinster Ebene wird der politische Daumen draufgedrückt - was sehr erschreckend ist, wie ich finde. Man ist ja hier schon der Buhmann, wenn man mal in einer Stadtratsitztung gegen die eingene Parteistimme Hand hebt.
Fr. Pauli hat ganz schön Mut wie ich finde, denn so ne politische Karriere ist mir nix dir nix vorbei. Sie darf sich nun keinerlei Fehlern hingeben - was auch sehr schwer sein wird. ( Im prinzip nochnicht mal ein Rausch im Bekanntenkreis ist drin).
Ich bin nicht der Meinung, dass Stoiber zu alt ist - ich bin der Meinung, er hat zu viele Fehler gemacht und keine gerade Linie bewiesen - vor allem in Sachen Ministerposten in Berlin.
Das Niveau zu halten bei politischen Diskussionen scheint wohl allen schwer zu fallenn - tja - ohne Grätschen - Abwatschn geht wohl nix. Man wird sehn, wer den längeren Arm hat - oder die größerer Ausdauer. Umfragen zu Folge - stehen ja viele auf der Seite von Pauli - doch Politintern traut sich doch kaum einer mal ein Gegenwort - oder gar die eigenen Meinung laut kund zu tun. - Wir haben hier auch einen im landkreis, der GEGEN Stäuber spricht - dem ham sie auch versucht den Mund zu verbieten...

Riddick hat gesagt…

Also ich denke, so Recht die gute Frau Dr. Pauli auch haben mag, so langsam manövriert sie sich ins politische Aus. Nur wenige, wenn nicht gar überhaupt keiner, ihrer Kollegen wird das Rückgrat haben, zu ihr zu stehen.

Nicht mal mehr ihr Parteifreund Markus Söder hält zu ihr, sondern äußert sich mittlerweile äußerst kritisch zu ihrer Vorgehensweise. Und ohne jegliche Rückendeckung ist so eine "Schlacht" nicht zu gewinnen.

Gruß,
Riddick

Anonym hat gesagt…

http://www.taz.de/pt/2007/01/09/a0131.1/text

Anonym hat gesagt…

ähhh ähhhh weiss ähhh jemand was ähhh über die ähhh Pauli. hmmm ähhhh trinkt die ähhhhh Alkohol ähhhh ähhhh Mann ähhhh hat die einen ähhhhh ;-)