Dienstag, 11. Juli 2006

Projekt 2007: Uhuru Peak

Das Telefon klingelt, mein Mann geht ran, ich bin gerade im Vorgarten und mich um das Unkraut. Plötzlich geht das Fenster neben mir auf und mein Mann reicht mir schelmisch lachend den Telefonhörer. Auch Ralf lacht mir bereits in den Hörer. Mit einem fragenden Gesichtsausdruck wird mir klar, es muss an der Mail liegen die ich Ralf heute morgen geschrieben habe.......

Mit einem breiten grinsen im Gesicht meinte dann mein Mann zu Ralf er brauche sich hier garnicht mehr blicken lassen *gg* nicht das er mir das nächste mal erzählt er war im Himalaya, und ich dann da hin will. Er übergab mir also den Hörer und ich plauderte ein wenig mit Ralf.



5895 m. ü. NN liegt der sogenannte Uhuru Peak, der Ice Cap des Kilimandscharo. Nach dem langen telefonat mit Ralf (der zum Jahreswechsel dort war) und einem langen gespräch mit meinem Mann steht die Ampel nun soweit auf Grün das ich weitere Gespräche und Infos einhole. D.h. mein Ziel heisst ganz klar erreichen des Uhuru Peak 2007. Als Reisezeit habe ich mir schonmal den September ausgespäht, da keine Regenzeit. Januar oder Februar wäre auch ok. aber ich denke ich will das Unternehmen Killimandscharo als AlpenX ersatz nehmen.

In 14 Tagen habe ich einen Termin bei meinem Neurologen und werde auch mit ihm meine Idee besprechen. Denn ich brauche ja einige Impfungen und will vorher auch abklären ob es da mit meiner Chronischen Krankheit probleme geben könnte. Also drückt mir die Daumen ;-)

Die DVD kann ich inzwischen auch fast auswendig und ich finde den anblick einfach gigantisch. Ich möchte es erleben so lange ich noch laufen kann, solange mich meine eigenen Beine noch tragen. Empfinden, genießen und fühlen. Jetzt stelle ich erstmal das große Sparschwein auf. Zu Geburtstagen, Weihnachten und sonstigen Jubiläen möchte ich ab jetzt bitte nur noch Kilidollar ;-)





Kommentare:

gras.GRUEN hat gesagt…

Das sieht wirklich geil aus !
Da wirste nächstes Jahr das Bike aber etwas stehen lassen müssen und schön fleißig Botengänge zu FUSS gehen ;-)).
Ich beneide Dich um dieses Ziel !...und diesen verständnisvollen Mann !

Olaf H. hat gesagt…

...zu FUSS !
mach bitte nicht zwei Schritte vor dem nächsten *angst*

coffee-in hat gesagt…

mein informant ist sicher das es für mich machbar ist ohne viel spezielles training, da meine ausdauer sehr gut ist. wichtig ist nur vorher mal ein paar 20 km märsche mit rucksack und bergschuhen zu machen ;-) aber ich hab ja ein jahr zeit *gg*

wissefux hat gesagt…

schönes ziel, keine frage !
machst du dir eigentlich gar keine gedanken um die höhe ?
was war bisher dein höchst gelgenes ziel auf erden ?
wünsch dir auf jeden fall viel erfolg dabei !

Nature-one hat gesagt…

Das wird bestimmt super.
Auf jeden Fall auf die Umgebung einstellen, das Klima ist dort anders..

trailblaster hat gesagt…

ich kenne auch jemanden der letztes jahr oben war! wow.

b-l-a-u hat gesagt…

Hi coffee,

tolles Ziel! Den Kilimanjaro hab ich seit letztem Jahr auch auf meinem Zettel der unerfüllten Wünsche stehen. Mein Chef war letztes Jahr auch oben und hat mir vermutlich ähnlich spannend wie Ralf berichtet. Die Reportage, von der gras.gruen schon geschwärmt, hat war ebebnfalls sensationell.
Auch meiner Meinung ist beim Kilimanjaro nicht unbedingt die Fitness, sondern die Höhenverträglichkeit der entscheidende Faktor. Mußt Du halt noch öfters mit dem MTB in den Alpen rumkrackseln um Dich dran zu gewöhnen.

Grüße
bis demnächst
b-l-a-u

coffee-in hat gesagt…

vielen dank an euch alle, es macht mir freude zu lesen das ihr auch solche träume verfolgt. und ich hoffe ich kann euch hier über meinen und dessen verwirklichung im blogg teilhaben lassen. klar die höhe, da ich aber sowohl im winter (skifahren) also auch im sommer auf gewissen höhen beriets sportliche erfahrung sammeln konnte und ich hierbei keinerlei einbusen der fitness hatte, sehe ich hier primär keine probleme. sicher sind knapp 6000 nochmal ein anderes kaliber, aber mein informant jhat mir hierzu einige dinge erzählt. so sollte es kein problem geben. ;-) vorallem denke ich, das 1 jahr vorbereitung mehr als reichen sollte, es soll leute geben die sowas "spontan" machen und weniger trainiert sind.

vertex hat gesagt…

Kleiner Tipp bzgl. der erforderlichen Fitness:
Renn so schnell du kannst in den 5. Stock eines mehrgeschossigen Hauses und du weißt dann wie deine Atmung und Puls in über 5.000 m Höhe ist. Nimm es keinesfalls auf die leichte Schulter. Du wirst vermutlich auch schlimme Kopfschmerzen bekommen und nachts sehr schlecht schlafen. Leider gibt es vorher kein Patentrezept, ob mann die Höhe verträgt. Ich habe auch schon Scherpas im Himalaja kollabieren sehen ...
Take care ...

coffee-in hat gesagt…

@ vertex, danke für den tipp. ich werde es sicher nicht auf die leichte schulter nehmen. denn sowas ist kein spaß. aber ich bin überzeugt das es machbar ist ;-)

Olaf H. hat gesagt…

mit Deinen 20 km Märschen mit Rucksack in Wanderschuhen oder ohne würde ich vorsichtig sein !
Wichtig ist die Adaption Deines Körpers und die kannste eigentlich in normaler Höhe nicht simulieren. Da kannste meinetwegen auch 50km Märsche machen.
Gute Fitness ist schon Vorraussetzung und die haste ja. Mußt eben sehen, wie Dein Körper in der Höhe reagiert.
weiteres guckst Du hier:
http://www.sportmedinfo.de/hoehenanpassung.htm

coffee-in hat gesagt…

olaf, ich plane diese "märsche" durchaus im alpinen gelände + höhe ;-)

Vertex hat gesagt…

Wenn Du dafür Trainieen möchtest, dann aber in Höhen über 3.000 m ...

rc505 hat gesagt…

Und beim Aufstieg Zeit lassen, keine crash-Tour, wo sie versprechen, daß Du in 3 Tagen oder so rauf kommst!

Übrigens waren vor ungefähr 2 Jahrzehnten schon die ersten Bikes oben! Die haben die Bikes hochgetragen und sind dann teilweise Falllinie wieder runter. Aber sowas wird heute bestimmt nicht mehr genehmigt, oder nur für extrem viel Geld.

Gutes Gelingen auf jeden Fall.

blacksurf hat gesagt…

ja nur nur mit Bikes darf man nicht mehr hoch nur aussenrum;)

decay hat gesagt…

Freundin von mir ist sogar noch mit Malariaanfällen hochgegangen, gut, die ist verrückt und sehr sportlich. Moment, wo ist der Unterschied zu Ihnen? :))

Die meinte auch, dass der Kili wohl für recht viele Leute einfach machbar ist.

Das härteste könnte die Höhe werden, ich weiss nicht inwieweit Du Dich da vorbereiten kannst, bzw. wie die Touren ablaufen, ob es da Basislager etc. gibt an denen man sich zumindest etwas anpassen kann. Aber ich dachte jetzt spontan eher an raufbiken :-)

coffee-in hat gesagt…

@ decay,
nein wir nehmen nichts auf die "leichte" schulter. und deswegen auch 1 jahr vorbereitung :-) nicht nur wegen den impfungen, sondern auch wegen entsprechender bergwanderungen in höheren regionen.

mit dem rad kann man nicht mehr auf den kili. wäre auch nicht gut, da man hier zu schnell ist und noch mehr probleme mit der höhe bekommt (wenn) da ist laufen in langsamen angepassten tempo besser. zudem werden wir einen aklimatisierungstag einlegen auf entsprechender höhe. das es kein kinderspiel wird ist klar, aber ein alpen X ist das auch nicht :-)

und eines ist klar, ich bin mir bewusst darüber das es auch unterhalb vom gipfel aus sein kann, dh kein weitergehen. und ich das auch nicht mit gewalt machen würde. aber auf den versuch kommt es doch an :-)