Dienstag, 30. Januar 2007

Klima im Wandel

Die Zeitungen sind voll davon, nicht erst seit gestern, aber derzeit etwas mehr. Es macht einem schon ein wenig Angst. Obwohl wir uns hier in Deutschland womöglich noch zu den "glücklichen" zählen können. Denn in anderen Ländern hat der Klimawandel durchaus viel größere Auswirkungen. Schlimmer als wir uns das alle vorstellen können. Das was wir derzeit an Stürmen, kleinen Beben und klimatischen Veränderungen wahrnehmen ist nur ein klitzekleiner Beginn. Auch Krankheiten wie der Noro Virus sind auf dem Vormarsch. In solchen momenten bin ich froh schon fast an der hälfte meiner Wunschlebenszeit angekommen zu sein.

Kommentare:

blacksurf hat gesagt…

ja wir Deutschen tragen gut dazu bei das es diesen Klimawandel gibt.

1. zb. das einzige Land ohne Geschwindigkeitbegrenzung

2. Billigflüge
Die Deutschen reisen wie blöd
(ich nehme mich in diesem Punkt nicht aus)

Torsten hat gesagt…

@blacksurf: Stimme Dir zu ;-) und alle fahren morgen/abands alleine zur Arbeit in ihren schicken Schlitten...
Alternative ÖNV ist schlecht ausgebaut. Wohl dem, der vielles mit dem Bike erledigen kann...

Aber die Amis sind noch viel schlimmer...

Wenn jeder mit etwas Klimaschutz anfangen würde... wäre die Erde auch nicht mehr zu retten.. Wie Coffee schon schreibt, gut das wir schon die Hälfte unseres Lebens "erledigt" haben. Nur schade, das unsere Kinder den Untergang evtl. erleben werden.

Trotzdem einen schönen Tag.

Gruß Torsten

blacksurf hat gesagt…

von den Amis reden wir garnicht die ignorieren das Kyoto-Protokoll seit dem es dieses gibt.
Das Land der unbegrenzten Möglichkeuten gibt es bald nicht mehr…

Riddick hat gesagt…

Ich denke, dass es weniger an der (zum Glück) fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzung liegt, sondern vielmehr daran, dass selbst kleinste Wege mit dem Auto gefahren werden. Ein Fahrzeug das schnell fährt, hat nämlich in der Regel einen niedrigeren Schadstoffausstoß, als ein langsam fahrendes; nur die Politik möchte uns gern was anderes weismachen, um wieder mal vom eigentlichen Problem abzulenken. ;-)

Fakt ist allerdings, dass langsam (bzw. schnell) was geschehen muss, da wir sonst unseren Planeten in kürzester Zeit völlig zugrunde gerichtet haben. :-( Außer, er vernichtet UNS vorher.

Gruß,
Riddick

P.S. Ich hab' fast ein Drittel meines "angestrebten" Alters von 127 Jahren erreicht. :D

blacksurf hat gesagt…

Das stimmt so nicht:
Eine höhere Fahrgeschwindigkeit z. B. 160 km/h statt 130 km/h führt bei einem Pkw zu einer Erhöhung des Verbrauchs und der Treibhausgasemissionen um 20-25%. Die Zunahme bei den Schadstoffemissionen speziell bei Dieselfahrzeugen in diesem Geschwindigkeitsbereich fällt weitaus stärker aus, Partikel und Stickoxidemissionen können um mehr als 50 % zunehmen.
Unsere Autolobby will aber davon nichts hören weil das Auto dem Deutschen sein liebstes Kind ist!

Riddick hat gesagt…

Paste & Copy von 'ner österreichischen Seite ist verwerflich. ;-)

Aber so wie es aussieht, lag ich wohl weitestgehend daneben und meine Aussage scheint nur auf einige Mercedes-Modelle zuzutreffen. Finde nur leider den Artikel nicht mehr, in dem das damals stand. Hatte sich allerdings für mich sehr schlüssig angehört.

Aber da ich fast 2 Jahre nicht mehr Auto fahre (nur ab und an mal leihweise) hab' ich eh ein reines Gewissen. :-)

Gruß,
Riddick

coffee-in hat gesagt…

man sollte aber auch mal nach china usw schauen. die haben da mit umwlet auch so gut wie nix am hut. ich für mich habe zumindest die letzten jahre das autofahren eingeschränkt und mache viel mit rad, zufuß oder mit öffentlichen mitteln. zudem vermeide ich sprydosen in allen arten.

blacksurf hat gesagt…

Naja die Autoindustrie wäre schon viel weiter, die Forschung auch, genauso für alternative Energien wenn man die auch unterstützen würde;)
Aber man denkt ja jetzt bei dem Thema wieder über Kernkraft nach, so bescheuert können nur wir sein *grummel*

Riddick hat gesagt…

@Coffee

Gerade heute steht in der Zeitung, dass 16 der 20 schmutzigstens Städte der Welt in China liegen.

Anonym hat gesagt…

Hi,
findet Ihr nicht, dass die gesammte Diskussion etwas scheinheilig ist? Natürlich verändert sich das Klima, wir tragen auch dazu bei. In welchem Umfang lässt sich wohl kaum abschätzen. Sinnvoller Umweltschutz sollte jedem am Herzen liegen.
Wenn sich jeder mal fragt, ob er im Winter Orangen, Kiwis oder Bananen ist, die um die halbe Welt reisen(und nicht immer im Schiff), ob er selber Solarzellen nutzt oder einen 3fach Verglasung einbaut, ob er Auto fährt oder mal eben nur nen Kurzurlaub mit Flieger bucht , ob er Apple Produkte nutzt(Ipod Produktion in China zu menschenverachtenden Bedingungen, bei der Rechnerproduktion von den 10 grössten Produzenten, der mit den niedrigsten Recyclequoten und dem niedrigsten Umweltschutz), wo sein Rad herkommt, Alu aus Taiwan oder Carbon aus China statt Stahl aus heimischen Landen, usw. usw. Ich will niemanden Angreifen.
Wahrscheinlich könnte man für beide Seiten endlos etwas finden.
Wenn jeder bei sich anfängt, statt mit dem Finger auf andere zeigt und die finanziellen Mittel global sinnvoll eingesetzt werden wäre allen schon viel geholfen.

Und mann muss sich mittel- und langfristige Strategien überlegen was man macht. Dazu muss man die Probleme aber verstehen. Ganz.
Z.B Termiten, Wiederkäuer und Pflanzen produzieren mehr giftiges Methan als die Autos dieser Erde an Kohlendioxid.

Camelopardis hat gesagt…

...nur so am Rande: Erdbeben und Vulkanausbrüche haben mit dem Klima-Wandel nichts zu tun. Sämtliche geologischen Prozesse werden aus dem Erdinneren gesteuert. Das Welt-Klima hängt aber stark von den geologischen Prozessen ab. Im übrigen bin ich dafür , daß mehr Fahrrad gefahren wird.