Montag, 7. Januar 2008

Bergung in der Todeszone

Gestern Abend war in Galileo - Pro 7 - die Doku über die Bergung von Markus Kronthaler. 2006 ist der erfahrene Bergsteiger am Vorgipfel des Broad Peak ums Leben gekommen. Sein Bruder Georg und ein erfahrenes Expeditionsteam, mit den besten Trägern haben den Toten geborgen. Die Berichterstattung Welt der Berge, hinterlässt bei mir persönlich ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis zu diesem Unterfangen. Wenn man sich ein wenig hinein liest in die Umstände des Todes dort oben und weiss das alle Bergungsmitglieder bei dieser Expedition mit Ihrem Eigenen Leben hätten bezahlen können, hinterlässt einen kleinen Beigeschmack. Aber man weis, wer einen 8000 besteigt riskiert den Tod. Ich würde nicht wollen das man mich unter dem Risiko noch mehr Tote zu hinterlassen bergen würde!

6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Habe den Bericht auch gesehen,war interessant aber auch beklemmend.
Das besteigen von Bergen in der Höhe ist ein Extrem,welches man sich nur schwer vorstellen kann.Ein Mikrokosmos in den Aussenstehende gedanklich nicht eindringen können.
Ob die Bergung des Leichnams sinnvoll war,ich kann es nicht beurteilen,da ich vor allem die wirklichen Strapazen für das Team nur erahnen kann.
Erschwerend kommt hier die emotionale Bindung des Bruders hinzu.Ich möchte so eine Entscheidung nicht treffen müssen.

axl

Windbreakclimber hat gesagt…

jetzt wird es makaber :

So ein gut bestückter Toter in der Höhe hat auch was gutes ...
Er ist eine Weg Marke , er hat Sachen die ,mam in der Not gebrauchen kann .
Und er warnt vor dem weitergehen .

Wenn ich da oben tot liegen würde , dann nimmt nur all das was ihr gebrauchen könnt .

... für eine DNA langt auch ein Finger :-)

Anonym hat gesagt…

@windbreaksurfer

sind die aussageen aus dem film oder

von dir.

echt unglaublich.


s.ccccc

GRAS.GRUEN hat gesagt…

Ich finde generell , dass diese Extrem-Bergsteiger alle nen Sockenschuss haben. Allerdings wenn man in irgendwas gut ist, will man natürlich sich immer weiter steigern - und wo ist wirklich die Grenze ?
Für machnche Leute ists ja schon Lebensgefährlich, wenn Sie auf Inliner oder Skier steigen. Also wie alles im Leben - reine Sache des Betrachtungsstandpunktes. - Im prinzip soll jeder das tun was er mag und für richtig emfpindet - wenn er niemanden anderen gefährdet.

Anonym hat gesagt…

Das alle Extrembergsteiger nen Sockenschuss haben ist mir zu pauschal.Überall im Sport gibt es gefahren,welchen Sinn macht Formel 1 oder Skispringen oder Abfahrtsrennen oder oder oder?
R.Messner hat es doch auch geschafft und lebt.
Das Klettern selber ist sicherlich noch das ungefährlichste daran,die meiste Gefahr sehe ich wenn den Leuten der sauerstoff ausgeht und sie somit keine klaren Gedanken mehr fassen können.Letztendlich ist dies ja auch dem genannten Totemn zum Verhängnis geworden.

Anonym hat gesagt…

Schaut euch diese Doku an:
http://www.amazon.de/Everest-Spiel-mit-dem-DVDs/dp/B000TNDWUI/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=dvd&qid=1199877806&sr=8-1

die wurde zur Weihnachtszeit auf "D-MAX" ausgestrahlt. Ich sag nur: DER HAMMER ! Ich bin stundenlang fasziniert, gebannt, geschockt und mitfiebernd vor der Glotze gehockt.
Muss man gesehen haben.

Gruß, M.